Leseprobe

Was gibt es schöneres als einen Blick in die Weihnachtsgeschichte von Nicole König und Emily Fox zu werfen? Genau, nichts 😉

 

Klappentext

Die chaotische, amüsante, humorvolle, augenzwinkernde Antwort auf alle Millionärromane.

Molly Granger vermittelt mit ihrer kleinen Firma „Cleaning Princess“ Reinigungskräfte an die New Yorker High Society. Bei ihrem Job, und mit ihrem wohlhabenden Ex-Freund Donald, hat sie schon vieles erlebt und eines ist ihr klar: Ein Mann mit Geld kommt ihr nie wieder ins Haus, geschweige denn in ihr Bett. Dafür sind die Erfahrungen, die Molly mit dieser oberflächlichen Spezies machen durfte, alles andere als positiv.

Dave Fielding ist Self-Made Millionär und ein Womanizer, wie er im Buche steht. Er sucht keine Frau fürs Leben, da diese meist nur hinter seinem Geld her sind und schon gar nicht kurz vor Weihnachten, dem Fest der heuchelnden Friedlichkeit!
Was passiert, wenn beide aufeinandertreffen und feststellen, dass die Vorurteile sich in Luft auflösen, sobald Gefühle ins Spiel kommen?

Merry Christmas!

 

Leseprobe

Der Blick aus diesem Penthouse ist ein Traum. Dadurch, dass sich die beiden Etagen über das Bauwerk erstrecken, hat man einen dreihundertsechzig Grad Blick über New York. Natürlich hat Tanika recht, wer möchte nicht in einem so tollen Loft leben? Allerdings nur, wenn ich es mir selbst leisten könnte und um das zu erreichen, werde ich noch ungefähr zweihundertfünfzig Jahre arbeiten müssen. Im Gegensatz zu manch anderen Frauen, möchte ich von keinem Mann abhängig sein.

Ich beginne meine Arbeit, zähle die verschiedenen Bodenbeläge und notiere diese. Jeder braucht eine andere Pflege, das ist sehr wichtig, sonst werden glänzende Fliesen stumpf oder ein Marmorboden zu glatt.

Gerade als ich mich im Poolbereich befinde und diesen mit Blick auf New York bewundere, höre ich Geräusche aus einem der anderen Räume. Für einen Moment atme ich aus Angst schneller, aber dann besinne ich mich. Diese Art Wolkenkratzer sind mit einem Sicherheitssystem ausgestattet, dass niemand unbefugten Zutritt erlangt. Schnell gehe ich in die Richtung, aus der die Geräusche kommen und bleibe in der Tür stehen. Einige Meter weiter steht ein junger Mann in Jeans und einem dunkelblauen Pullover, mit dem Rücken zu mir, in einem der bereits fertigen Räume. Er ist gerade im Begriff, ein Bild von der Verpackung zu befreien und ich beobachte ihn dabei. Ob er einer der Handwerker ist? Oder vielleicht ein Dekorateur? Auf jeden Fall jemand, der sein Geld durch körperliche Arbeit verdient, weshalb ich mir durchaus einen weiteren Blick gestatte. Warum meine Abneigung gegen die Reichen und Schönen so ausgeprägt ist, hat viele nachvollziehbare Gründe. Daher genieße ich es, dem Mann dabei zuzusehen, wie er mit seinen Händen arbeitet, anstatt nur einen Telefonhörer zu halten oder ein Scheckbuch zu zücken. Von hinten macht er schon mal eine sehr gute Figur. Auch wenn ich vorerst von Männern nichts wissen möchte, so ist anschauen erlaubt und die Rückseite dieses Exemplars kann sich durchaus sehen lassen. Groß, knackiger Hintern, dunkle Haare und definierte Figur. Tanika, meine Assistentin, hat die Angewohnheit Männer zu benoten und wenn ich dies hier anwenden würde, dann wäre das Objekt vor mir bislang eine gute Acht. Als er sich bückt, um langsam ein Stück Papier aufzuheben, läuft mir bei diesem Anblick das Wasser im Mund zusammen und ich merke, wie mein Körper auf ihn reagiert. Meine Hände krallen sich in das Klemmbrett und ich atme tief ein. Gerade daran merke ich, dass ich chronisch untervögelt bin, denn normalerweise ist es nicht meine Art, derart sabbernd einen Mann zu betrachten und auf äußere Merkmale zu reduzieren.

»Genug beobachtet, Lady?«

Ach du je, was für eine Stimme. Noch immer benebelt von seinem Anblick, kehren meine Gehirnzellen langsam wieder an ihren gewohnten Platz zurück. Woher weiß er, dass ich ihn angestarrt habe? Langsam dreht er sich in meine Richtung und in dem Moment wird mir eine Sache klar: Er ist definitiv eine Zehn!

 

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