„Em Evol“

Klappentext

1933 ist kein gutes Jahr, um geboren zu werden, aber das weiß Rosalind Coleman damals noch nicht. Mitten in der Großen Depression, die den Agrarstaat Indiana beutelt, wächst sie in einem nicht besonders liebevollen Elternhaus auf. Ihr einziger Lichtblick ist William King, der Ehemann ihrer Schwester.

Weil sie weiß, dass es keine Chance auf diese Liebe gibt, tut sie alles dafür, ihren eigenen Weg zu finden, auch wenn dieser für ein Mädchen dieser Zeit vorbestimmt scheint. Entgegen aller Konventionen schafft sie es, die Highschool zu beenden und aufs College zu gehen. Als sie glaubt, endlich glücklich werden zu können, holt sie die Vergangenheit wieder ein.

Em Evol ist eine Geschichte über die Liebe in all ihren Facetten, das Erwachsenwerden und die Frage, wer das Schiff namens Leben eigentlich steuert.

Cover

Ich finde das Cover sehr gelungen. Die Farben sind sehr gut auf einander abgestimmt. Als Erstes sticht dem Leser das Foto einer jungen Frau ins Auge, das an einem leeren Notizbuch heftet. Nichts deutet auf den Inhalt der Geschichte hin.

Inhalt

Rosalind, die von allen nur Rosie genannt wird, ist gerade 9 Jahre alt, als sie sich in den Freund ihrer ältesten Schwester verguckt. Als sie dann auch noch heiraten, versagt sie sich an William zu denken. Doch so ganz kann sie ihn nicht vergessen. Sie schreibt ihre Gedanken und Gefühle in einem Tagebuch nieder. Er ist inzwischen in Europa und ist bei der Landung in der Normandie im Einsatz. Rosies Familie versucht, sie aus allen Kriegsnachrichten herauszuhalten. Als William aus dem Krieg zurückkehrt, ist er verändert. Niemand in der Familie Coleman scheint davon Notiz zu nehmen, bis auf Rosalind.
Je älter Rosie wird, desto schwerer fällt es ihr, sich die Gefühle für William zu versagen. Als ihre Eltern ihr den Collegebesuch verbieten, bricht für sie eine weitere Welt zusammen. Eine unerwartete Begegnung zwingt sie schließlich zur Flucht nach San Francisco zu ihrer Tante. Dort wird aus dem naiven Mädchen eine Frau, die endlich ihren eigenen Weg gehen kann, auch wenn der Anfang schwer ist.

Fazit

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar bekommen, was jedoch keinerlei Einfluss auf meine Meinung hatte.

Zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten, mit der Geschichte warm zu werden. Je weiter ich fortschritt, desto mehr fesselte mich das Buch.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Auch sind die schwierigen Verhältnisse sehr gut dargestellt. Als Leser hat man das Gefühl direkt in die Zeit einzutauchen. Dadurch erfährt der Leser, wie schwer es Frauen damals hatten, sich zu bilden. Zusätzlich wird klar erkennbar, welche Rolle der verheirateten Frau zugesprochen wird, die da heißt: Hausfrau und Mutter.
Rosie ist zu Beginn ein Kind, das den Leser am Erwachsenwerden teilhaben lässt. So erfährt man, mit welchen Schwierigkeiten man zu der damaligen Zeit zu kämpfen hatte. Obwohl sie anders ist als ihre Geschwister, so sehen die Lehrer ihren Wissensdurst.
William kommt als traumatisierter Mann aus dem Krieg zurück. Ihm fällt es schwer, einen Weg zurück in sein Leben vor dem Krieg zu finden. Die Ehe wird mehr und mehr zu einem Gefängnis. Lediglich Rosie scheint ihn zu verstehen. Je älter sie wird, desto schwerer fällt es William, sie mit anderen Augen zu sehen.

Eine Geschichte, die kein Auge beim Leser trocken lassen wird. Sie ist tiefgründig, sehr nah an der Realität und emotional mitreißend. Anne Steen ist es mit „Em Evol“ gelungen, den Leser mitzunehmen auf eine Reise in eine andere Zeit. Ich bin gespannt, ob es ein weiteres Buch in dem Genre geben wird.

Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung.

Wer sich auf eine interessante Zeitreise begeben möchte, gelangt hier direkt zum Shop.

»Wenn der Mond am Himmel steht«

Cover by Grittany Design

Klappentext:

Für Jazz bricht eine Welt zusammen, als Mattis sich von ihr trennt. Was für sie der Beginn einer wunderbaren Beziehung war, war für ihn nur eine unverbindliche Affäre. Sie beschließt, ihn zu vergessen und sich voll in ihre Arbeit als Innenarchitektin zu stürzen. Doch Mattis lässt sie nicht los. Immer wieder taucht er in ihrem Leben auf und macht ihr erneut Avancen, denen sie – verliebt, wie sie ist – nur schwer widerstehen kann. Zum Glück hat sie Freunde, die ihr zur Seite stehen und sie in ihrem Liebeskummer auffangen. Außerdem ist da auch noch Henne, der immer da ist, wenn sie ihn braucht, und der den Platz an ihrer Seite einnehmen möchte.
Wird sie es schaffen, sich von Mattis zu lösen? Oder gibt es vielleicht doch noch Hoffnung auf ein Happy End?

Cover:

Mir gefällt das Cover ausgesprochen gut. Die Farben sind stimmig und der Leser erkennt direkt die innige Verbindung zwischen Mensch und Tier.

Inhalt:

Jazz ist eine junge Innenarchitektin, die von ihrem Freund verlassen wurde. Durch das Ende der Beziehung stürzt sie in einen tiefen Liebeskummer. Mitten im Liebeskummer lernt sie bei einem Mädelsabend Henne kennen. Doch für Jazz gibt es nur Mattis. Immer wieder lässt Mattis in Jazz Hoffnung aufkeimen. Verstärkt wird es noch, als er ihr Auftraggeber wird.
Damit nicht genug. Jazz wuchs bei ihrer Oma auf und kannte nie eine richtige Familie. Das ändert sich, als sie auf ein älteres Ehepaar trifft, das ihr den Auftrag für neue Gardinen gibt. Jazz ist gerührt von der Fürsorge der beiden. Bald entwickelt sich daraus mehr als nur ein Auftrag. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Schon bald gibt es ein unerwartetes Wiedersehen mit ihrer Discobekanntschaft.

Fazit:

Ich habe dieses Buch bereits vor einiger Zeit gekauft, bin allerdings erst jetzt zum Lesen gekommen.

Das Buch ist interessant geschrieben, auch gibt es ein Wiedersehen mit Leo, die ihre eigene Geschichte bereits erzählen durfte.
Der Liebeskummer und Herzschmerz ist recht gut ausgearbeitet, auch wenn es ab einem gewissen Punkt beginnt zu nerven. Ein weiterer Kritikpunkt für mich war, dass zu oft auf das Alleinsein herumgeritten wurde. Dabei ist Jazz gar nicht so alleine. Sie hat die besten Freunde, die man sich vorstellen kann, auch wenn sie einem nicht immer das geben können.

Obwohl mir hin und wieder die Spannung fehlte, gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für dieses Buch. Die Bücher haben immer etwas Unerwartetes und das macht die Geschichten so spannend.

 

Neugierig auf die Geschichte oder sogar die Bücher geworden? Dann geht es hier direkt zum Shop.

Eine Liebe – Mein Verein 1. FC Magdeburg

Quelle: Privat

Ich komme aus einer Region in Sachsen-Anhalt, wo das Fußballherz entweder in den Farben rot-weiß oder blau-weiß schlägt. Tja, und mein Herz schlägt eindeutig in den Farben Blau und Weiß, ganz nach dem Motto #EINMALIMMER.

Wie man unschwer erkennen kann, ist mein Verein der 1. FC Magdeburg. Nirgends in der 3. Liga ist die Stimmung im Stadion grandioser. Bei beinahe jedem Heimspiel besuchen im Durchschnitt 16.000 Fans das Stadion. Block U ist einer der besten überhaupt. Er schafft es, dass die Atmosphäre im Stadion eine ganz besondere ist. Bei Auswärtsspielen werden sie gefürchtet, denn sie können mit ihrer Lautstärke sogar die gegnerischen Fans in Grund und Boden rammen. Wer es nicht live erlebt hat, kann dieses Gefühl nur schwer nachempfinden.

 

Sicher fragt sich der eine oder andere, woher diese Begeisterung kommt. Ganz einfach: Ich habe selbst diesen Sport viele Jahre ausgeübt, bis ich von den Ärzten das Verbot bekam, da beide Knie kaputt sind und ich zusätzlich einen verschobenen Nackenwirbel habe. Bis zu diesem Tag war ich jede Woche beim Training und in der Saison auch auf dem Platz. Während der Schulzeit spielte ich zusätzlich in der Schulmannschaft und wir schafften es zu den Landesmeisterschaften im Schulsport. Austragungsort damals war in Magdeburg, ganz nah am Stadion. In der Spielpause nutzte ich die Zeit und ging durch eines der Tore ins Stadion. Mit leuchtenden Augen stand ich am Spielfeldrand und drehte mich im Kreis. Genoss den Moment der Stille und schöpfte Kraft für das nächste Spiel.

Leider konnte ich in den letzten Jahren nicht ins Stadion fahren und verfolgte die Spiele am Fernseher oder im Livestream. Als eingefleischter Fan hatte ich geflucht, gejubelt und gelitten, den Aufstieg in die 3. Liga war das bisher Größte. Ein Wunder, dass keiner meiner Nachbarn sich darüber beschwerte. Aber so ist das nun mal, wenn man seine Leidenschaft auslebt.

Quelle: Privat

Am 22. April 2017 war es dann endlich wieder soweit. Die Karten hatte ich bereits ein paar Wochen vorher bestellt, als klar war, dass meine Schwipp-Schwapp-Cousine zusammen mit den Zwillingen mich begleiten würden. Je näher der Tag rückte, desto aufgeregter wurden die Mädchen. Für sie sollte es das erste Mal in einem Stadion sein. Ich selbst kannte das Gefühl von früheren Besuchen. Auch meine Cousine kannte die Atmosphäre, da sie selbst hin und wieder an den Stadiontoren, die Besucher empfing, und wenn die Partie angepfiffen wurde, konnte auch sie das Fieber in sich aufsaugen.

 

Der 34. Spieltag stand unter dem Motto »Blau-Weiße Begeisterung kennt kein Handycap«. Über 3.000 Fans mit körperlicher oder geistiger Behinderung wurden eingeladen. Bereits zum 8. Mal fand gab es dieses Event. Extra für dieses Spiel lief der 1. FC Magdeburg gegen Großaspach mit einem Sondertrikot auf. An dieser Stelle sollte ich erwähnen, dass man den Betroffenen nicht immer die Behinderung ansehen muss. Ich weiß, wovon ich hier schreibe, denn es betrifft mich auch.

Gegen 11:30 Uhr ging es mit 2 aufgeregten Kindern in die Elbestadt. Je näher wir dem Stadion kamen, desto mehr leuchteten die Augen der Mädchen. Das Warten an der Ampel wurde genutzt, um vorbeifahrende Fans zu beobachten, die mit wehenden Autofahnen oder Schals auf dem Weg zur MDCC-Arena waren.
Am Stadion angekommen nahmen wir die Kinder an die Hand. Zu groß war die Gefahr, dass wir eines der Mädchen aus den Augen verlieren könnten.

Quelle: Privat

Nachdem wir die Einlasskontrolle hinter uns hatten, ging es weiter zum Essensstand. Auf dem Weg dorthin kauften wir für die Kinder einen Schal. Nach einer leckeren Currywurst mit Pommes ging es dann zu unseren Plätzen im Schubert-Familienblock.

Das Wetter hätte allerdings ein wenig besser sein können. Warm eingepackt nach dem Zwiebelprinzip hatten wir nicht nur dicke Jacken und lange Hosen an, nein auch Strumpfhosen und Rollkragenpullover mussten sein. Der Wind blies eisig und auch ein kurzer Schauer durfte nicht fehlen.

 

Die Uhr schlug 13:50 Uhr, die Ränge waren gut gefüllt und die Aufstellung wurde präsentiert. Dann folgte das Lied des FCM und auch das Magdeburger Lied. Es war Gänsehaut pur. Auf allen Rängen wurden die Schals hochgehalten und mitgesungen.

Pünktlich um 14:00 Uhr wurde das Spiel angepfiffen. Lange mussten wir nicht bis zum ersten Tor warten. In der 6. Spielminute sorgte Christian Beck für das 1:0. Noch in der gleichen Halbzeit folgte der Ausgleich und ein Platzverweis für Großaspach. Dann war erstmal Halbzeitpause.

Quelle: Privat

Die Stimmung im Stadion war gut und in der 2. Halbzeit gab es ein wahres Feuerwerk an Torchancen für den FCM. Auf allen Rängen konnte man die Hoffnung auf den nächsten Treffer spüren. Die Kinder wurden vollkommen mitgerissen und auch wir Erwachsenen fieberten mit. Endlich erlöste uns Christian Beck mit seinem 2. Tor im Spiel. Der Jubel auf den Rängen war ungehalten.

 

 

 

Die letzten Minuten bis zum Abpfiff wurde es nochmal spannend. Großaspach drückte und wollte unbedingt den Ausgleich. Die Spannung war nicht unberechtigt. Schließlich kassierte Magdeburg meist in den letzten Minuten noch ein Tor und nahm entweder nur 1 Punkt mit oder kassierte eine Niederlage. Nach 93 Spielminuten wurde das Spiel endlich abgepfiffen und wir konnten einen Heimsieg feiern.

Quelle: Privat

Nachdem sich die Ränge allmählich leerten, traten auch wir langsam den Weg zum Auto wieder an. Wie schon auf dem Weg zum Stadion hatten wir auch nun die Mädchen an den Händen, damit sie uns nicht verloren gingen.

Was wir bei unserem Parkplatz allerdings nicht bedachten, war, dass der Zaun als Toilette für die Herren der Schöpfung diente, sodass eins der Mädels es sich nicht verkneifen konnte einen entsprechenden Kommentar von sich zu geben. Kristin und ich setzten dem Ganzen noch die Krone auf »Da kommen vier Mädels aus dem Stadion und was sehen sie?« Die Antwort darauf kann man sich denken 😉

 

Quelle: Privat

Wie es so ist bei Großveranstaltungen, durfte auch das Verkehrschaos rund um die MDCC-Arena nicht fehlen. Wir nutzten die Zeit und machten ein letztes Erinnerungsfoto von einem der schönsten Tage. Dennoch fuhren wir alle zufrieden und glücklich wieder nach Hause und es wird nicht das letzte Mal für die Mädels gewesen sein. Zum nächsten Heimspiel werden sie allerdings zu Hause bleiben müssen, denn dann geht es gegen den FSV Frankfurt und da dürfte die Stimmung aufgeheizt und bis zum Zerreißen gespannt sein. Das Rennen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga ist noch nicht vorbei- Es gibt noch 4 Spiele, die es zu gewinnen gilt.

 

#BerserksNähkästchen

 

Heute fällt der Startschuss zur Blogparade von „Gekittete Herzen“. Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen und freue mich über ein paar Kommentare von dem einen oder anderen Leser.

 

 

In dem Buch „Gekittete Herzen“ von Aurelia Velten im Hippomonte-Verlag haben die Figuren mit einem Vertrauensbruch zu kämpfen. Beim Lesen habe ich eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle hingelegt. Ich habe gelacht, geweint, mitgefiebert und manchmal auch alles auf einmal. Ob die beiden ihre Differenzen ausräumen können und es zum Happy-End kommt, muss jeder selbst herausfinden.

Wer kennt sie nicht, die Probleme einer Beziehung? Man lernt sich kennen, verliebt sich, geht zusammen einen Weg, der einige Kurven sowie Höhen und Tiefen hat. Und dann kommt die Liebe aus früheren Tagen um die Ecke und nichts ist mehr so wie es mal war. Was ist mit dem Vertrauen? Kann man dem- bzw. derjenigen noch vertrauen?

Daher ist es nun an der Zeit, dass ich ein wenig aus dem #Berserksnähkästchen plaudere und ihr lernt mich so ein wenig besser kennen.

Ich selbst habe vor einigen Jahren die Erfahrung machen müssen, als ich bitterböse von meinem damaligen Freund mit dessen Exfrau betrogen wurde. Die beiden waren bereits geschieden und die einzige Verbindung war ein gemeinsames Kind, das abwechselnd bei der Mutter und beim Vater war.

Wir waren für einen Kinoabend verabredet gewesen und er sagte mir kurzfristig ab. Erst ein paar Tage später gestand er mir, dass er mich betrogen hatte. Für mich brach eine Welt zusammen. Nichts war mehr, wie noch vor wenigen Minuten, als ich zu ihm ins Auto stieg und zur Begrüßung einen Kuss bekam. Am liebsten wäre ich direkt wieder ausgestiegen, ist leider während der Fahrt eine ganz schlechte Idee. Vor ihm weinen wollte ich auch nicht. Das habe ich erst später, als mich keiner sehen oder hören können.

Mein Vertrauen in das andere Geschlecht war mehr als zerstört, wie man sich vorstellen kann. Jegliche Annäherungsversuche schmetterte ich ab. Erst viele Monate später konnte ich mit dem Bruch umgehen und mich wieder auf jemanden einlassen. Auch wenn ich mit demjenigen heute nicht mehr zusammen bin, so geht es mir gut. Mit jedem Scheitern einer Beziehung erlitt mein Herz eine weitere Schramme, doch keine Kerbe war so tief wie die des Betrugs.

Solche Erfahrungen prägen und so fällt es mir bis heute schwer, Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen. Es bedarf eine große Portion Mut meinerseits, mich Fremden gegenüber zu öffnen. Zu viele Enttäuschungen aus der Vergangenheit lassen mich vorsichtig werden.
Niemand will, dass auf seinen Gefühlen herumgetrampelt wird, doch derjenige, der hinter die Fassade blicken kann, und viel Geduld aufbringt, wird nicht enttäuscht, wenn man ich ihm mein Herz schenke. Wer es hat, darf sich dann auch glücklich schätzen.

Allerdings habe ich mich nie ein zweites Mal auf eine Person eingelassen. Da halte ich es ganz nach der Weisheit »aufgewärmter Kartoffelbrei schmeckt nicht«.

Ich wünsche euch allen eine liebevolle Zukunft mit einem tollen Partner an eurer Seite, der mit euch durch dick und dünn geht. Morgen geht die Parade bei Anja von Amorem namque Librorum weiter. Ich bin gespannt, was sie so aus dem Nähkästchen plaudert.

 

Das Buch ist seit Ende März erhältlich.

Leser kommen sowohl mit einem Kindle als auch mit einem Tolino bei Amazon und  Thalia zum Buch.

Soll es doch ein signiertes Taschenbuch sein, dann geht es hier entlang zum Shop von Hippomonte Publishing e.K.

 

„Liza“

Zunächst möchte ich mich beim Booklounge Verlag und Caro Line für das Rezi-Exemplar und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Klappentext

»Herr Schuster«, begann er. »Die Auswertung des MRTs ergab, dass Sie in Ihrer Hüfte einen Tumor haben … Es besteht der Verdacht auf Knochenkrebs.«

Diese Schreckensdiagnose verändert das Leben der schwangeren Liza schlagartig. Täglich muss sie mit ansehen, wie sich der Zustand ihres Mannes verschlechtert und er letztlich den Kampf gegen den Krebs verliert. In ihrer tiefen Trauer macht sie eine Entdeckung, die sie nicht nur in Gefahr bringt, sondern auch über die Landesgrenze hinaus.

Wie soll man weiterleben, nachdem der geliebte Ehemann aus dem Leben gerissen wird? Was, wenn sich herausstellt, dass man ihn eigentlich gar nicht kannte? Und welche Rolle nimmt der Psychologe ein?

Eine dramatische Geschichte für Frauen und Männer, die in der heutigen Zeit nicht alltagsfremd ist.

Wichtige Info: Drama mit Happy End

Cover

Ich finde das Cover sehr gelungen. Die Farben sind sehr gut auf einander abgestimmt. Als Erstes springt einem das Farbenspiel von Rot in allen Facetten ins Auge. Auf dem 2. Blick erkennt man, dass es sich hierbei um getrocknete Blüten handelt, die in den Händen einer Frauenhand lagern.

Inhalt

Liza ist eine junge Frau, die glücklicher nicht sein könnte. Täglich erfährt sie die unendliche Liebe ihres Mannes Jens. Zusammen sind sie Eltern einer kleinen Tochter. Das Geschwisterchen ist bereits auf dem Weg, als eine schlechte Nachricht das glückliche Paar ereilt. Niemand hatte damit gerechnet, dass die Liebes des Lebens an Krebs erkranken könnte. Liza wacht Tag und Nacht am Sterbebett, will jede Regung und so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen. Kurz bevor Jens’ Herz aufhört zu schlagen, erblickt ihr gemeinsamer Sohn das Licht der Welt. Doch selbst das freudige Ereignis wird zur Nebensache.
Mit Jens’ Tod sinkt Liza in eine tiefe Trauer. All ihre Freunde stößt sie von sich. Sie kann die wehleidigen Blicke nicht ertragen, auch das Getuschel Fremder geht ihr gehörig gegen den Strich. Liza will keinen sehen und niemanden hören, bis ihre beiden engsten Freunde den Psychologen Theo um Hilfe bitten. Er ist die einzige Person, die es schaffst, zu ihr durchzudringen.
Liza ahnt nicht, was Jens ihr hinterlassen hat. Wie soll sie das alles nur jemals schaffen? Wird Liza je wieder zurück ins Leben finden?

Fazit

Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte hatte mich einfach nicht mehr losgelassen und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Liza weitergeht.
Das Thema Krebs und die anschließende Trauerbewältigung sind sehr gut dargestellt und beschrieben wurden.
Liza ist sehr authentisch. Als Leser kann man jede Gefühlsregung nachempfinden, sogar die tiefe Trauer und Hilflosigkeit treiben einem Tränen in die Augen.
Anhand der Beschreibungen merkt man, dass die Autorin aus der Region stammt. Es sind nur wenige Details, die einen Hinweis darauf geben.
Da die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben ist, können die unterschiedlichen Handlungen und Denkweisen sehr gut nachempfunden werden. Der flüssige Schreibstil fesselt zudem den Leser.

Caro Line ist mir schon einige Male über den Weg gelaufen. Erst vor wenigen Wochen drehte sich ein ganzer Tag um die sympathische Autorin. Daher hatte ich im Vorfeld schon das Vergnügen, einige Zeilen von ihr zu lesen.

Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung.

 

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Leipziger Buchmesse 2017

Auch in diesem Jahr hieß es wieder: „Leipzig, ich komme“.  Die Planungen zur diesjährigen Messe begannen bereits im September letzten Jahres. Wie immer musste als erstes für eine Unterkunft gesorgt werden. Bereits im letzten Jahr kam ich schon in den Genuss eines sehr guten Hotels und so sollte es auch in diesem Jahr sein. Doch damit waren die Vorbereitungen noch nicht abgeschlossen. Immerhin hab ich ja noch einen vierbeinigen Mitbewohner. Also auch für diese Dame das Quartier gebucht.

Endlich war der Tag der Messe da. Die Fahrt verlief staufrei. Auch Petrus hatte ein Einsehen und bescherte uns einen strahlend blauen Himmel und ganz viel Sonne. Nur an den Temperaturen musste noch gearbeitet werden. Da ich meine Akkreditierung bereits hatte und im Schreiben auch ein Parkplatz angegeben wurde, steuerte ich diesen an. Allerdings war dieser bereits voll und so musste ich den Besucherparkplatz nutzen.

Endlich konnte die Messe auch für mich starten. Taschenkontrolle war auch sehr schnell erledigt. Frau hat ja nicht viel mit *schmunzel*. Am Drehkreuz kam dann die Ernüchterung als auf dem Display stand: „Ticket ungültig“. Das war mir noch nie passiert. Der freundliche Herr verwies mich an die Pressestelle. Dort angerufen und erfahren, dass das Ticket manuell akkreditiert werden muss. Wie sollte es anders sein, ich musste hin. Wäre ja nicht so schlimm gewesen, wenn sie nicht am anderen Ende des Messegeländes gelegen hätte *grummel*. Tröstlich war, dass es nicht nur mir so ging. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich mich dann endlich ins Getümmel stürzen.

Mein Ziel war wie in jedem Jahr die Halle 5. Dort traf ich dann auf bekannte Gesichter, die für ihre Gäste immer mal einen Kaffee und Nervennahrung haben. Die Freude war riesig. Auch hielt man Ausschau nach meinen Begleitern, doch dieses Jahr war ich ohne Familie Fritz da. Bei Skoutz und Latos traf ich nicht nur auf Sky Landis oder Elena MacKenzie, auch Valeska Réon war da, die vor einigen Wochen einen Gastauftritt auf meinem Blog hatte.

 

Einmal um die Ecke treten und schon stand ich bei den Mädels vom Booklover Verlag. Es war eine ganz lustige Mädelsrunde mit Any Swan, Freya Miles und Nicole König. Wir haben viel gelacht, gescherzt und sind uns natürlich auch in die Arme gefallen. Auch ein Geburtstagskind verirrte sich an den Stand und so sang die gesamte Runde „Happy Birthday“. Es war klasse.

 

 

 

Aber den ganzen Tag in den Hallen zu verbringen wäre Verschwendung gewesen. Daher zog es mich immer wieder nach draußen in die Sonne. Auch hier traf man auf bekannte Gesichter, die ich im Laufe der Jahre kennen und lieben gelernt habe. Stellvertretend für alle seht ihr hier Mareike Dexler von „Bookswelt of Love„.

Wieder in der Halle schaute ich nochmals bei Latos vorbei, wo ich auf Anya Omah und Kimmy Reeve traf. Die Mädels waren richtig gut drauf. Es durfte wieder herzhaft gelacht und gefrotzelt werden.

 

 

Beim Durchstreifen der unterschiedlichen Gänge entdeckte ich noch ein weiteres bekanntes Gesicht: Tabea S. Mainberg. Ich habe mich riesig gefreut, sie wieder zu sehen. Im letzten Jahr gab es aus unterschiedlichen Gründen kein Treffen. In Leipzig hatte die Autorin der „Tiefseeperle“ sogar einen eigenen Stand.

Dann wurde es aber so langsam Zeit, sich auf den Weg zum Stand der Lieblingsautoren zu machen. Das Glücksrad und damit auch das Bloggertreffen warteten. Mal sehen, wie viele Bücher mir das Rad in diesem Jahr schenkt. Einen Schubs und dann stand da eine 2. Doch es waren nicht nur Bücher in dem wunderschönen Stoffbeutel, sondern auch noch ganz viele andere tolle Sachen.

Ein Blick auf die Uhr verriet, dass es langsam Zeit wurde, ins Hotel zu fahren. Auch würden sich die Messetore bald schließen. Eigentlich dauert es nur einige Fahrminuten bis zum gebuchten Hotel. Wie gesagt, eigentlich. Es kam wie es kommen musste, ich stand im Stau. Da nicht abzusehen war, wie lange es noch dauern würde, gab ich im Hotel Bescheid.

Nach einer kurzen Parkplatzsuche, ging ich die wenigen Meter zum Hotel. Die Dame an der Rezeption war sehr freundlich und gab mir die Karte für mein Zimmer im 18. Stock. Die Etage dürfte mir einen tollen Ausblick bescheren. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Fahrstuhl war es dann endlich soweit. Karte an die Tür, warten bis es ein Klick gab und auf ging die Tür.

Ich wurde nicht enttäuscht. Von meinem Zimmer aus konnte ich den Zoo erkennen. Allerdings nahmen meine Sinne auch noch etwas anderes wahr. Ein stetiges Poltern, das mal mehr und mal weniger da war. Mein Zimmer grenzte direkt an den Fahrstuhl an und ich ahnte für meine Nachruhe schon Böses, das sich später auch bewahrheiten sollte.

Für den Abend hatte ich mich noch mit der Österreicherin Tina Eugen verabredet, die zusammen mit ihrem Mann den weiten Weg auf sich genommen hat. Bei einem leckeren Cocktail wollten wir den Abend ausklingen lassen. Wir wurden nicht enttäuscht. Der servierte Mojito war einfach nur lecker. Auch die anderen Getränke waren von einer sehr guten Qualität.

 

Mitten in anregenden Gesprächen vertieft, fuhr ein Fahrzeug eines regionalen Fernsehsenders vor. Mehrere Personen stiegen aus und steuerten auf den Eingang des Hotels zu.  Unsere Plätze waren so günstig, dass wir genau beobachten konnten, wer gerade einchecken wollte. Wir trauten unseren Augen kaum, als wir die neuen Gäste erkannten: Hugo Egon Balder, bekannt aus verschiedenen Shows wie „Alles Nichts Oder“, „Genial daneben“ oder auch „Tutti Frutti“, stand an der Rezeption. Direkt vor ihm lief Jeanette Biedermann, die früher bei der Dailysoap „GZSZ“ mitspielte und dann ins Musikgeschäft wechselte, würde ebenfalls hier einchecken. Wir sahen uns an und beschlossen, es zu wagen. Gemeinsam liefen wir auf die beiden zu und fragten sie höflich nach einem Foto.

 

Glücklich und völlig erschöpft von einem langen und anstrengenden Messefreitag verabschiedeten wir uns voneinander. Tina und ihr Mann hatten sich schon auf aufregende Tage auf der Messe gefreut. Leider konnte ich nur einen Tag die Messe besuchen. Am folgenden Tag ging es nach Berlin, um dort mit meinen Kolleginnen zu feiern. Dazu erzähle ich euch vielleicht später ein wenig mehr.

„Schmetterlinge tanzen nicht für Millionäre“

Zunächst möchte ich mich bei Kerry für das Rezi-Exemplar und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Klappentext

Lilly hat einen Plan. Einen Plan für ihr Leben.
Sie ist aus einer Kleinstadt nach Hamburg gezogen, um sich dort einen Millionär zu angeln. So oft wie möglich besucht sie Events der High Society – denn wo sonst hat sie die Möglichkeit, ihr Ziel zu erreichen?
Eines Tages lernt sie Felix kennen, der sie aus einer prekären Situation rettet. Doch mehr als Freundschaft will Lilly nicht zulassen – schließlich hat sie ihren Plan und als Polizist passt Felix nicht in ihre rosige Zukunft. Schnell muss Lilly jedoch feststellen, dass sich nicht alles im Leben planen lässt – erst recht nicht die eigenen Gefühle.

Cover

Ich finde das Cover gelungen. Es lässt nichts auf den Inhalt schließen und macht dadurch neugierig. Auch die Farbcombination aus Grau und Weiß harmonieren sehr gut. Lediglich das verspielte Geschnörkel im unteren Bereich ist ein wenig zu viel für meinen Geschmack.

Inhalt

Liliane ist von einem kleinen Dorf nahe Hamburg vor einiger Zeit nach Hamburg gezogen. Sie arbeitet als Assistentin in einer Bank und dank ihres Chefs darf sie regelmäßig zu Veranstaltungen der Schönen und Reichen Hamburgs gehen. Seit ihr Vater einen schweren Herzinfarkt erlitt, ist in Lily der Plan gereift, alles zu tun, damit ihre Eltern sich eine Vollzeitpflegekraft leisten können.
Bei einer Vernissage des berühmten Mark Germot lernt sie den Künstler kennen und ist nach einer heißen Nacht hin und weg. Sie glaubt, all ihre Wünsche sind erfüllt, doch sie wird bitter enttäuscht. Als könnte der Tag nicht schlimmer werden, wird zu allem Überfluss auch noch ihr geliebtes Auto gestohlen. Völlig niedergeschlagen verlässt sie die Polizeistation. Es gibt nicht viel Hoffnung, dass man ihr Auto finden wird.
In Tränen aufgelöst sitzt sie vor der Polizeistation, als sie von einem jungen Mann angesprochen wird. Doch kann sie sein Angebot annehmen? Was hat es mit den Schmetterlingen auf sich?

Fazit

Ich durfte das Buch bereits vor Erscheinen lesen und fand es sehr gefühlvoll und nah an der Realität.

Das Buch ist aus der Sichtweise von Lily in der Ich-Form geschrieben. So kann der Leser ihr Handeln und Fühlen sehr gut nachvollziehen.
Bei mancher Situation könnte man meinen, Kerry hätte es selbst oder jemand aus ihrem Umfeld erlebt. Für einen jungen Menschen ist es schwer, seine eigenen Ansprüche hinten an zu stellen zum Wohle der Familie. Der Leser kann sich in diese Empfindungen hineinversetzen.
Doch es geht nicht nur um Geld und Familie in dem Buch. Es geht um so viel mehr, was nicht mit Geld zu bezahlen ist: Liebe, Freundschaft, Hoffnung.

Ich liebe die Geschichten von Kerry. Sie sind immer sehr gefühlvoll geschrieben, mit einem Hauch Erotik und sie bringen den Lesern ein Stück Hamburg und Sylt ins Wohnzimmer.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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„Millionär Wanted“

Zunächst möchte ich mich bei Nicole und Emily für das Rezi-Exemplar und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Klappentext

Millionär Wanted!
Frau mit Charme sucht Mann mit Geld! Mit Hilfe dieser Kontaktanzeige versucht die lebenslustige Stewardess Jule, die Pleite des hochverschuldeten Reisebüros ihrer kranken Tante abzuwenden. Was zu Beginn eher wie eine verrückte Idee ihrer besten Freundin klingt, wird zu einem echten Abenteuer.
Wird es Jule gelingen, die Schließung zu verhindern? Und was hat es mit Tim auf sich, der immer dann auftaucht, wenn es brenzlig wird?

 

Cover

Auch wenn ich weiß, dass Rosa oder Pink nicht zu den Lieblingsfarben von Nicole gehören, so finde ich das Cover sehr gelungen. Der Leser kann direkt erkennen, dass die Geschichte in Köln spielt.

Inhalt

Jule ist Flugbegleiterin und bereist dank ihres Jobs die ganze Welt. Als sie auf dem Weg nach New York ist, erhält sie die schreckliche Nachricht, dass ihre Tante ins Krankenhaus eingeliefert wurde. So schnell es möglich ist, fliegt Jule wieder zurück nach Köln.
In Köln angekommen übernimmt sie das Reisebüro ihrer Tante, bis sie wieder fit ist. Dabei ahnt sie nicht, in welches Abenteuer sie sich stürzt. Um das Reisebüro zu retten, schmiedet sie mit ihrer besten Freundin einen ungewöhnlichen Plan. Wird ihr Plan aufgehen?

Fazit

Ich durfte das Buch bereits vor Erscheinen lesen und fand es witzig, amüsant und ergreifend.

Die Charaktere sind teilweise recht amüsant, gerade Jules beste Freundin. Als Leser spürt man die Verzweiflung von Jule, aber auch den Willen, es unbedingt schaffen zu wollen.
Der Leser taucht auch in die Welt der Reichen ein und es werden so einige Klischees bedient. Es geht aber nicht nur um Geld, sondern auch um Liebe, Freundschaft und Vertrauen.
Das Buch spielt in Köln und auch wenn ich die Stadt nur aus diversen Medien kenne, merkt man die Liebe zu dieser Karnevalshochburg.
Wer Nicole etwas näher kennt, merkt an der einen oder anderen Stelle, dass sie manches in der Vergangenheit selbst erlebt haben dürfte.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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„Boston Heartbeat 3“

Zunächst möchte ich mich bei M.C. Steinweg für  das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Klappentext:

Keith Belfort ist begehrt: Auf dem Spielfeld ist er ein herausragender Spieler der Boston Bullets und in seiner Freizeit kann er sich vor eindeutigen Angeboten nicht retten. Bei so viel Stress bleibt sein Privatleben auf der Strecke. Sein Penthouse sieht aus, als hätte der Blitz eingeschlagen und saubere Kleidung gibt es nur noch aus dem Kaufhaus. Er braucht dringend Hilfe. Es muss jemand her, der sich um alles kümmert. Die Job-Agentur schickt ihm Joey Richards. Ein schlaksiger Kerl mit ziemlich großer Klappe, der überraschend souverän seinen Haushalt stemmt. Doch anstatt erleichtert zu sein, dass er sein Leben ungehindert weiterführen kann, gehen ihm Joeys graue Augen, dessen knackiger Hintern oder auch die sinnlichen Lippen nicht mehr aus dem Kopf. Keith glaubt, allmählich schwul oder zumindest verrückt zu werden, bis er entdeckt, dass Joey nicht derjenige ist, für den er sich ausgibt.

Cover:

Die beleuchtete Skyline Bostons im Hintergrund mit dem Paar im Vordergrund harmonieren sehr gut miteinander. Zudem ist für den Leser klar erkennbar, dass es sich hierbei um einen weiteren Teil der »Bosten Heartbeat«-Reihe handelt.

Inhalt:

Joleen ist eine junge Frau, die in Lexington lebt. Als Journalistin ist es schwer einen Job in der Kleinstadt zu finden. Ihr früherer Arbeitgeber weigerte sich, mit der Zeit zu gehen, und führte dadurch seine Zeitung in die Insolvenz und Joleen in die Arbeitslosigkeit. Täglich studiert sie die Stellenangebote, um schnell wieder einen Job zu finden. Als sie die Hoffnung fast aufgegeben hat, findet sie eine Anzeige, die ihre Neugier erweckt. Doch die Voraussetzungen, den Job zu bekommen, sind eher schlecht, denn sie entspricht nicht den Vorstellungen des möglichen Arbeitgebers.
Keith Belford ist Profifootball-Spieler der Boston Bullets. Ihm liegen die Frauen zu Füßen und er nimmt sich, was ihm angeboten wird. Doch er hat ein Problem. Sein Penthouse sieht aus wie ein Schweinestall. Überall liegen Sachen herum, Pizzakartons stapeln sich und der Boden hatte auch schon bessere Zeiten erlebt. Durch das intensive Training und die wechselnden Frauengeschichten hat er keine Zeit mehr, sich um seine Wohnung zu kümmern. Er braucht dringend eine Haushaltshilfe. Kurze Zeit später zieht der schwule Haushälter in die Einliegerwohnung ein und krempelt sein komplettes Leben um.

Ist Keith plötzlich bisexuell oder sogar schwul? Warum bringt sein Haushälter ihn so durcheinander?

Fazit:

Der 3. und letzte Teil der »Boston Heartbeat«-Reihe bildet den perfekten Abschluss. Mit diesem Buch erhält Keith, der Bruder von Mia, seine Geschichte.
Es ist ein tolles Buch geworden. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere grandios. Teil 3 ist ebenfalls aus beiden Perspektiven geschrieben. So kann der Leser die Handlungen und Denkweisen sehr gut nachvollziehen.
Joleen mit ihrer ganz eigenen, direkten Art hat sich direkt in mein Herz geschlichen. Ihre warme, konsequente, witzige und verletzliche Art sind perfekt gelungen.
Keith mit seiner typischen draufgängerischen Art, gepaart mit einem unbändigen Hunger auf Frauen, gibt Einblicke in den Alltag eines Profis in der NFL. Doch er hat auch seine herzlichen und liebevollen Seiten, die ihn wieder sehr sympathisch machen.
Ich habe Tränen gelacht, weil die Geschichte so klasse war. Doch es waren nicht nur Freudentränen dabei. Besonders am Ende wurde ich von meiner eigenen Vergangenheit beinahe eingeholt. Es ist schwer, ein solches Ereignis zu beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt hat.

Achtung: Dieses Buch enthält explizite Sexszenen.

Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung. Die Leser dürfen sich auf einige turbulente Lesestunden freuen, die auch so einiges Kopfkino bereithalten werden.

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Ich danke M.C. Steinweg, dass ich dieses Buch bereits vorab lesen durfte. Du hast eine tolle Art, die Leser aus ihrem Alltag zu entführen und ihnen einige wunderbare Lesestunden zu schenken. Ohne obszön oder plump zu wirken, hast du für einiges Kopfkino bei mir gesorgt. Bereits bei »Texas Night« hattest du mich überzeugt. Daher habe ich mich wahnsinnig gefreut, dass ich »Boston Heartbeat« lesen durfte und Teil der dazugehörenden Blogtour sein darf.

„Wie die Luft zum Atmen“

Mir wurde das Buch von einer Freundin empfohlen, die meinte, ich müsse es unbedingt lesen. Ich hab es gelesen und jetzt gibt es meine Eindrücke zum Nachlesen.

Klappentext:

Er küsste mich, als würde er ertrinken. Er küsste mich, als wäre ich für ihn, wie die Luft zum Atmen

Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. »Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz«, hatten sie gesagt. »Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.« Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Narben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte.

»Ein absolutes Meisterwerk!« Three Girls and a Book Obsession

Cover:

Das Cover ist eher in Schwarz-Weiß gehalten, passt jedoch perfekt zur Geschichte um Tristan und Elizabeth. Das Model hätte nicht besser für dieses Cover gewählt sein können.

Inhalt:

Zwei zerstörte Seelen, die tief um ihre Liebsten trauern treffen in der Kleinstadt Meadows Creek aufeinander. Zufällig sind sie Nachbarn. Wie in den meisten kleinen Städten wird getratscht und die Gerüchteküche brodelt.
Elizabeth musste unerwartet den Verlust ihres Mannes verkraften, der bei einem Autounfall ums Leben kam. Lediglich für ihre Tochter hält sie sich noch aufrecht. Nach einem Jahr kehrt sie mit ihr zurück in ihr altes Zuhause. Den Verlust hat sie noch immer nicht verarbeitet.
Tristan ist ein gebrochener Mann, der mit einem Schlag seinen Sohn und seine über alles geliebte Frau verlor, während er mit seinem Vater auf dem Weg nach New York war. Sie waren das liebste, was man ihm genommen hat. Über ihn werden die wildesten Gerüchte in Meadows Creek verbreitet, doch keines davon ist wahr.
Elizabeth sieht in Tristan nicht den Schläger oder Mörder, wie er von den Einwohnern benannt wird. Sie sieht mehr in ihm und kann tief in seine Seele hineinblicken. Doch wird sie ihn retten können? Wird sie selbst durch Tristan über den Tod des eigenen Ehemannes verarbeiten können?

Fazit:

Ich bin dankbar für diesen Buchtipp.
Selten habe ich ein so herzergreifendes Buch gelesen, wie »Wie die Luft zum Atmen«.
Die Geschichte um Tristan und Elizabeth lässt keinen Leser kalt und wird sicher bei einigen Lesern für Tränen sorgen. Was ich bei diesem Buch geflennt habe. Es ist so einige Packung Taschentücher drauf gegangen.
Wie schwer es ist, in den Alltag zurückzufinden oder aus den Tiefen der Dunkelheit zurück ans Tageslicht zu kommen, zeigt dieses Buch von Brittainy C. Cherry, das im LYX-Verlag auf Deutsch erschien.
Obwohl es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen handelt, liest es sich flüssig und es gibt nahezu keine Stolpersteine.
Die Charaktere sind realistisch dargestellt.
Da das Buch aus den Sichtweisen von Tristan und Elizabeth geschrieben ist, spürt der Leser umso mehr, wie schwer es beiden fällt, sich mit der Realität auseinanderzusetzen.
Wer schon einmal einen geliebten Menschen verloren hat, kann sich sehr gut in die beiden Protagonisten hineinversetzen, spürt, wie tief die Liebe gehen kann und wie schwer es ist, auf eigene Beine zu kommen. Ein Satz, der so viel aussagt, ist mir dabei im Gedächtnis geblieben: »Wie konnten zwei Menschen, die in die Einzelteile zerbrochen waren, in den Scherben des anderen ihr Gegenstück finden?«

Wer eine emotionale, tiefgreifende und spannende Liebesgeschichte sucht, wird dies mit »Wie die Luft zum Atmen« finden.

Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf weitere Bücher von Brittainy C. Cherry.

 

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