Mara Miditello

12742842_463663587158207_728186466891738998_nHallo Mara, danke, dass du mich hier besuchst. Würdest du dich kurz vorstellen? Wer bist du? Was machst du?

Hallo, ich heiße eigentlich Tamara. Mara ist nur mein Pseudonym, unter dem ich arbeite. Ich bin Hausfrau und Mutter, aber auch Autorin, was mir ungemein Spaß macht.

Du wohnst in der Finanzmetropole Deutschlands. Wenn du aus dem Küchenfenster schaust, was siehst du?

Oh nichts Besonderes, den Hof, der zu unserem Haus führt.

Könntest du uns deinen Arbeitsplatz beschreiben?

Chaotisch, würde es treffen. Überall liegen Stifte und Notizbücher, damit ich immer schnell eine Idee aufschreiben kann.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Eher ungewollt. Eine Freundin fragte mich, ob ich nicht Lust hätte mit ihr gemeinsam eine Geschichte zu schreiben. Gesagt. Getan. So entstand »Custodias Blut«, welches im Siebenverlag erschien.

Wann ist bei dir die Idee entstanden, deine Geschichte zu veröffentlichen und was für ein Gefühl war es?

Sergio und Viola aus Desiderio d´amore waren einfach in meinen Kopf. Vor allem Sergio hatte sich dort eingenistet und mich belagert. Also habe ich angefangen, seine Geschichte aufzuschreiben. Es war ein tolles Gefühl, als dann alles fertig war und ich die Story veröffentlichen konnte.

Vor gut einem Jahr erschien »Das unberührte Zimmer« aus der Herrenhaus-Reihe. Erzähl uns ein wenig darüber.

Das war die Geschichte um Sergio & Viola. Aus verschiedenen Gründen brauchte und wollte ich neue Cover für diese Geschichte, ebenso für »Verräterische Träume« und »Schmerzende Sehnsucht« … nebenbei haben sie alle auch einen neuen Titel bekommen. In der Geschichte geht es um Sergio, Besitzer des legendären Herrenhauses in Neapel. Dort spielen Männer gegen Geld den dominanten Partner für Frauen. Sie verführen, manipulieren und manchmal verlieben sie sich auch.

Worauf dürfen sich deine Leser in diesem Jahr noch freuen? Gibt es ein aktuelles Projekt, an dem du gerade schreibst?

Dieses Jahr zu Weihnachten erscheint ein Special zur Passione d´amore Reihe. Sergio und Viola wollten ein weiteres Mal von sich erzählen. Da sie immer wieder in Szenen erscheinen, hatte sich das angeboten. Außerdem hatten es sich einige Leser gewünscht. Ein Fantasyroman ist auch geplant, wann der aber genau dieses Jahr erscheint, steht noch nicht fest.

Du schreibst ja nicht nur Erotik, sondern auch Fantasy unter einem anderen Pseudonym. Wie kam es zu diesem Spagat?

Das waren meine Anfänge mit einer Kollegin. Aber ich selber schreibe auch unter dem Pseudonym Mara Miditello Fantasie. Ich will mich nicht nur auf die Erotik Schiene festlegen. Deshalb versuche ich verschiedene Genre aus und schaue, wie ich zu recht komme und ob es mir überhaupt gelingt.

Wie gehst du mit negativer Kritik, schlechten Rezensionen um?

Ganz normal. Jeder darf sich äußern. Ob sie nun der Wahrheit entspricht, sei dahin gestellt. Wenn jemand Teile der Geschichte spoilert, da könnte ich ausflippen. Was soll das? Was bringt das?

Wie wichtig erachtest du soziale Netzwerke, wie gehst du damit um?

Als sehr wichtig. Ich stehe gerne in Kontakt mit meinen Lesern. Deshalb versuche ich, auf meiner FB-Seite sehr intensiv zu schreiben oder von neuen bzw. laufenden Projekten zu erzählen.

Messen und Conventions – als Dank für Lesertreue oder eher nur Stress? Was bringt es dir persönlich, Kontakt mit deinen Lesern zu haben?

Stress würde ich jetzt nicht sagen, aber es ist schon mit mehr Aufwand zu betrachten. Wenn man z.B. Goddies etc im Vorfeld besorgen muss. Der Kontakt mit Lesern ist mir sehr wichtig, denn ohne sie würde mein Beruf »Autorin« nicht gelingen.

Was hältst du von Aussagen wie »mein Buch ist billiger als dein Kaffee«?

Schlimm. Die Leute wollen immer billiger, immer günstiger, aber dabei bleibt auf der Strecke, wie viel der Autor in das Buch bereits gesteckt hat. Zeit, Geld, Nerven und dann möchte der Leser für ein 400 Seitenbuch aber nur 0,99€ bezahlen.

Wo wir schon beim Kaffee sind. Was hast du zu letzt gegessen?

Haha … eine Scheibe Brot. Das war mein Frühstück.

Wie würdest du deine Freizeit am liebsten verbringen und wie sieht es in der Realität aus?
Am liebsten würde ich natürlich auf meiner Couch liegen, nichts machen und wieder nichts machen. Aber in der Realität ist das leider ganz anders. Meistens nutze ich genau diese Zeit, um einen bestehenden Plot zu erweitern.

Welche Orte möchtest du noch bereisen?

Ägypten und Sardinien, wenn ich das in diesem Leben noch schaffe.

Wenn dich jemand fragt, was er in Frankfurt besuchen oder sich ansehen soll, was würdest du ihm antworten?

Auf jeden Fall das Museumsufer und das Goethehaus. Für Frauen, natürlich unbedingt die Zeil, aber auch der Palmengarten ist supertoll. Das Senckenbergmuseum ist Pflicht. Ach da gibt es noch viel mehr.

Möchtest du deinen Lesern etwas mit auf den Weg geben? Gibt es etwas, das du noch loswerden möchtest?

Ich freue mich natürlich über jeden Leser, der sich meine Bücher kauft und sie liest und bewertet. Und ich hoffe, dass ihr genau so viel Spaß beim Lesen habt, wie ich es beim Schreiben hatte.

Welche Frage soll ich der nächsten Person stellen und warum?

Hast du schon einmal in einem Film mitgespielt?

 

Du möchtest noch mehr über Mara erfahren? Dann schau auf ihrer Homepage vorbei.