Leseprobe

aurelia-veltenKlappentext:

Honey-Blue Oh ist Physikerin. Sie hat nicht nur den wohl absurdesten Namen der Welt, sondern auch noch eine Mutter, die ihr schon immer das Gefühl gibt, zu schlau und karrierefixiert zu sein. Davon hat sich Honey-Blue nie beeinflussen lassen, bis sie schließlich von ihrem Freund für eine andere sitzen gelassen wird. In einem Anflug von Wahnsinn verwandelt sie sich in genau das dumme Blondchen, das sich ihre Mutter immer zur Tochter gewünscht hat.
In einer Bar trifft sie auf den mürrischen Profibasketballspieler Timothy Gray. Eigentlich hätte es nur ein One-Night-Stand sein sollen, doch am nächsten Morgen ist Tim nicht bereit, Honey-Blue gehen zu lassen. Ihre Frohnatur lässt seine inneren Dämonen endlich verstummen.
Je näher sich die beiden kommen, desto schwerer fällt es Honey-Blue jedoch, ihre Rolle aufrechtzuerhalten …

Leseprobe aus „Sonnenschein und Finsternis“

Erschöpft von dem gesamten nervenaufreibenden Tag ließ sie den Kopf nach hinten sinken. Eine Träne lief über die weiche Haut ihrer Wange nach unten. Mit immer mehr Wut im Bauch wischte Honey-Blue sich den Tropfen jedoch sofort weg – Thomas hatte nicht eine einzige Träne verdient. Wenn er ihr wenigstens nicht unter die Nase gerieben hätte, dass er mit seiner Linda schon im Bett gewesen war und was genau ihm in der Beziehung mit Honey-Blue gefehlt hatte, dann … Was dann? Angespannt ballten sich Honey-Blues Hände auf dem Parkettboden zu Fäusten. Dann wäre sie jetzt nicht so verdammt verletzt, dann würde sie sich nun nicht die große Frage stellen, ob sie vielleicht nicht genug für ihn gewesen war. Hatte Daisy all die Jahre recht gehabt? Natürlich wusste Honey-Blue, dass sie ein Kopfmensch war – ständig wälzte sie irgendwelche Theorien in ihrem Kopf, auf körperlichen Kontakt hatte sie nie sonderlich viel Wert gelegt –, allerdings hatte sie immer geglaubt, Thomas ginge es da genauso.
Offenbar hatte sie sich geirrt.
Wer schön sein will, muss leiden. Der Satz hatte ihren Kopf immer noch nicht verlassen, weiterhin trieb er sein Unwesen in Honey-Blues Gedanken. Seit Ewigkeiten warf Daisy ihr vor, dass sie sich nicht hübsch genug machte, um einen Mann zu ergattern, dass sie sich nicht genug Mühe gab und so nie jemanden für sich finden würde. Und Thomas? Der hatte ihr mehr oder weniger durch die Blume gesagt, dass er kein sexuelles Interesse an ihr hatte. Ganz offensichtlich war Honey-Blue für ihn nichts weiter als ein schlaues Gehirn – etwas, das er für seine Arbeit gebrauchen konnte, für mehr allerdings nicht.
Nicht weiblich genug.
Nicht schön genug.
Zu schlau.
Zu verdammt schlau!
Aufgebracht sprang Honey-Blue zurück auf die Füße. Und was, wenn sie all dies umdrehte? Dann sollte Daisy eben bekommen, was sie sich all die Jahre gewünscht hatte – ein blondes Dummchen, das mit ihren Reizen spielte. Ja, warum eigentlich nicht?!, dachte Honey-Blue in einer Mischung aus Hysterie und etwas Wahnsinn. Der Begriff verrückte Wissenschaftler kam schließlich nicht von ungefähr … schmale Grenze zwischen Genie und Wahnsinn, oder wie sagte man doch gleich?
Mit einem entschlossenen Ausdruck auf den Zügen marschierte Honey-Blue in ihr Schlafzimmer. Dort angekommen, riss sie die Türen ihres Kleiderschranks auf. All den Tadel, all das Genörgel ihrer Mutter und deren Vorwürfe geisterten durch Honey-Blues Kopf. Thomas’ Zurückweisung war nur noch die Spitze des Eisberges – eigentlich hatte er ja nur bestätigt, was Daisy immer behauptet hatte. Honey-Blue konnte keinen Mann halten, sie könnte ja noch nicht einmal die Aufmerksamkeit irgendeines Kerls erregen, weil sie sich in Säcken kleidete und sich hinter ihrer Brille versteckte.
So?!, dachte Honey-Blue wütend. Na, dann würde sie diesen Abend allen beweisen, dass sie es konnte – und zwar alles konnte. Dumm sein, hübsch sein, sexy sein. Los! Jetzt.

Leserstimmen

Stimme 1: „Ein wunderschöner Roman über die Kraft der Liebe.“

Stimme 2: „Einfühlsam, sexy und witzig. Eine tolle, gelungene Geschichte die sich zu lesen lohnt.“

Stimme 3: „Die Autorin hat mit diesem Liebesroman ein absolutes Meisterstück geschaffen.“

 

Das Print ist ab sofort im Hippomonte Verlag erhältlich. Für das e-Book genügt ein Klick auf das Cover.

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