Leseprobe

Zeit einen Blick ins Buch von Caro Line zu werfen. Im Sommer 2016 erschien das zweite Buch von Caro Line. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

 

Klappentext

»Was zum Henker ist schon Glück?«
Genau das fragt sich Paul Kirschen, als er Jessi – seine große Liebe – mit dem Nachbarn im Bett erwischt. In diesem einen Augenblick verändert sich sein ganzes Leben. Nach Hause zu seinen Wurzeln. Zurück in die Jugendwohnung bei Mama und Papa. Jawohl … der Lehrer hat es mit seinen fünfunddreißig Jahren weit gebracht!
Paul glaubt, am tiefsten Punkt seines seelischen Abgrundes angekommen zu sein. Doch, dass es noch schlimmer geht, merkt er schlagartig, als er auf die neue Sprechstundenhilfe, in der Praxis seiner Eltern trifft. Mit ihrer unmöglichen Art bringt ihn diese rätselhafte Frau ständig auf die Palme. Und das soll noch nicht alles sein …
Begleitet Paul Kirschen in einer turbulenten Geschichte durch Saarburgs Straßen. Dramatik und Spannung – Aufopferung und Verlust – Hingabe und Liebe.

Leseprobe

Paul weiß nicht, wie lange er schon auf der Couch liegt und die Decke anstarrt, doch schließlich rafft er sich auf. Die leeren Flaschen auf dem Tisch sehen einsam aus, daher verlässt er die Wohnung, um in den Keller zu gehen. Sein Vater ist ein großer Weinliebhaber und sein Weinarsenal lässt so manch einen vor Neid erblassen.

Paul steuert das erste Regal an, nimmt eine weitere Flasche Riesling Auslese und geht wieder nach oben. Wenig später sitzt er mit einem vollen Glas in der Hand auf dem Sofa und starrt abermals Löcher in die Luft. Mutlos greift er nach seinem Smartphone und schaut sich ein Selfie an, welches sie vor einem halben Jahr auf der Saarburg geschossen haben. Ihre Haare wehen im Wind, während sie ihm einen Kuss auf die Wange drückt. Die wunderschöne Landschaft des Saartals und die glücklichen Gesichter der beiden Liebenden ergeben ein harmonisches Bild.
Nach einer Stunde ist die Flasche leer … und Paul ist voll. Verdammte Hacke! In seinem Kopf surrt es wie verrückt. Er hievt sich in die Höhe, sackt dennoch auf die Couch zurück. Die Anzeichen dafür, dass er zu viel getrunken hat, ignoriert er gekonnt. Erst nach dem zweiten Versuch kommt er auf die Beine und macht sich erneut auf den Weg in den Tempel des Untergangs. Dasselbe Regal, dasselbe Fach – seine Beine kennen den Weg bereits. Sehr gut! Nachdem er auch diese Flasche bis zur Hälfte geleert hat, ist er am tiefsten Punkt seines verkümmerten Daseins angelangt. Er weiß nicht, welcher Teufel ihn reitet, als er das Bedürfnis verspürt, Jessi zur Rede zu stellen. Der letzte Funke Verstand versucht sich vergeblich, gegen den stockbesoffenen Teufel auf seiner Schulter durchzusetzen. Er scheitert jedoch kläglich, denn Paul hat bereits Jessis Kontakt aufgerufen und der Anruf baut sich auf. Es klingelt einmal, der Schmerz in seinem Bauch wird immer stärker. Es klingelt zweimal, der Schmerz wandelt sich in stumme Wut. Es klingelt dreimal, und Jessi nimmt ab! Sein Herz setzt eine Sekunde aus, als er seinen Namen aus ihrem Mund hört.
»Paul?« Oh mein Gott! Welch beschissene Idee, sie in diesem Zustand anzurufen.

Leser meinten bisher zum Buch

Stimme 1: „Besser gehts nicht- Liebe, Dramatik, Spannung- und das in einem Buch!“

Stimme 2: „Eine Liebesgeschichte, die nicht dramatischer sein könnte, entwickelte sich in einen spannenden Krimi, der mich einfach umgehauen hat.“

Stimme 3: „Sehr spannend, sehr gefühlvoll, mit vielen Gedankengängen der Protagonisten.“

 

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