Steckbrief

Name: Hope Cavendish

Alter: 45

Bundesland: NRW

Erstes Buch: Das Feuerwerk und andere Schauergeschichten

Aktuelles Buch: Zeitgenossen – Suche nach den Ur-Vampiren (Bd. 4)

Lieblingsort: London

Lieblingsfarbe: Petrol

Lieblingsgericht: Sushi

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Vermutlich wie die meisten – aus Liebe zum Lesen. Wer es liebt, beim Lesen in andere Welten abzutauchen, möchte eines Tages doch selbst versuchen, solche Welten zu erschaffen. Ich habe bereits als Teenager damit angefangen, aber damals noch reichlich melodramatische Geschichten verfasst.
Später, während des Studiums, habe ich mich etwas mehr mit der handwerklichen Seite des Schreibens auseinandergesetzt, durch Mitarbeit in mehreren Redaktionen. Durch meinen Job als Webdesignerin geriet das Schreiben bei mir dann leider für einige Jahre in Vergessenheit – bis ich mich dann 2013 entschloss, diese alte Leidenschaft wieder aufleben zu lassen.

Wann ist für dich die beste Tageszeit, um zu schreiben?

Vormittags & Nachmittags

Soziale Netzwerke – Fluch oder Segen?

Eine sehr gute Frage. Sie können ein Fluch sein, nicht zuletzt, weil sie so viel Zeit in Anspruch nehmen, die einem dann an anderer Stelle, z. B. fürs Schreiben, fehlt. Letztendlich würde ich sie dennoch als Segen bezeichnen, denn ich habe über die Netzwerke so viele tolle und kreative Menschen kennenlernen dürfen – was mir nicht nur beruflich, sondern auch privat oft geholfen hat. Aus einigen Kontakten sind sogar echte Freundschaften entstanden, die ich nicht mehr missen möchte.

Messen und Conventions – als Dank für Lesertreue oder eher nur Stress? Was bringt es dir persönlich, Kontakt mit deinen Lesern zu haben?

Wenn man als Aussteller auf Messen und Conventions vertreten ist, ist dies natürlich auch immer mit einem gewissen Stress verbunden. Nichtsdestotrotz finde ich es wundervoll, nicht nur über die obengenannten Netzwerke, sondern auch auf diesem Wege mit den Lesern in Kontakt treten und direktes Feedback erhalten zu können. Wenn man im stillen Kämmerlein seine Geschichten entwickelt, kann dies manchmal auch sehr einsam sein, der direkte Kontakt mit den Lesern offenbart sich da oft wie ein Treffen mit lauter Gleichgesinnten und ist jedes Mal ein tolles Erlebnis.

Wie gehst du mit negativer Kritik, schlechten Rezensionen um?

Es wäre völlig gelogen, zu behaupten, dass einen negative Kritik nicht trifft. Wie so viele Kollegen kämpfe ich auch immer mal wieder mit Selbstzweifeln und hadere dann damit, ob meine Ergüsse tatsächlich spannend und unterhaltsam genug sind. Steckt man gerade in solch einer Phase, erachtet man den Verfasser einer negativen Kritik als denjenigen, der als einziger den Durchblick hat und erkannt hat, dass man eigentlich ein Hochstapler ist und in Wirklichkeit gar nicht schreiben kann. 😀 Das ist natürlich auch wiederum Unsinn, denn man tut damit all denjenigen Unrecht, die dasselbe Buch positiv bewertet haben. Grundsätzlich versuche ich aber immer, objektiv mit negativer Kritik umzugehen. Ist sie konstruktiv und nennt sachlich Argumente, dann versuche ich daraus zu lernen. Ist sie eher subjektiv, muss ich hinnehmen, dass mein Buch eben wie alles andere auch Geschmackssache ist und nicht jedermann gefallen kann.

Welche Träume möchtest du dir noch erfüllen?

Mich plagt sehr oft großes Fernweh – erst recht, seit ich mich durch die Recherche für meine Bücher noch intensiver mit einigen Orten beschäftige. Es gibt sehr viele Länder und Orte, die ich gerne noch bereisen würde. Es wäre sehr schön, zumindest ein paar davon eines Tages sehen zu können.

 

Mehr zu Hope Cavendish erfahrt ihr bei Facebook oder auf ihrer Homepage.

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