Steckbrief

14947701_665549636955916_2744774739136426824_nName: Philippa L. Andersson

Alter: 34

Wohnort: Berlin

Erstes Buch: Das letzte Mal

Aktuelles Buch: Pulse of Passion – Sehnsucht nach dir

Lieblingsort: Alles, von wo man eine tolle Aussicht hat und der Wind einem um die Nase weht.

Lieblingsfarbe: Viel Grün, Grün, Grün und ein Tupfer Girly-Pink.

Ort des letzten Urlaubs: Öhm … Sylt, auf der Yoga-Matte

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich fürchte, in dem Moment, wo man mir in der Schule beigebracht hat, wie das mit den Buchstaben funktioniert, war es um mich geschehen. Ich hab angefangen, auf die Rückseite meiner Bilder (ja, ich hab unglaublich viel gemalt, als ich klein war) kurze Texte zu schreiben. Und ich habe schließlich unglaublich viel gelesen. Anfangs Fantasy, dann Jugendbücher und schließlich alles, was es in der Bücherei gab.
Irgendwann habe ich mir gesagt, dass ich das, was ich lese, eigentlich auch selbst schreiben kann. Das hatte den Vorteil, dass die Geschichten immer so verliefen, wie ich es mochte 😉 Das Problem war nur, dass ich nie was zu Ende geschrieben habe.
Das hat sich erst mit Mitte, Ende Zwanzig geändert. Bei einem Gespräch mit meinem Chef im Büro, bei dem es um etwas ganz Anderes ging, machte es plötzlich klick und mir wurde klar: Ich muss es wenigstens einmal richtig versuchen, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Bei neobooks gab es damals – ich weiß nicht, ob es die heute auch noch gibt – immer wieder Wettbewerbsrunden und in einer dieser Runden waren Erotiktexte gesucht. Mein Text hat es nicht an die Spitze geschafft, aber er war fertig und ich habe einfach beschlossen, den auf amazon hochzuladen. Der Text heißt ironischerweise „Das letzte Mal“, mein erstes Mal 😉 Und der Rest ist dann Geschichte. Die Kurzgeschichte hat so viele Leser begeistert, dass ich gar nicht anders konnte, als weiter zu machen.

Wann ist für dich die beste Tageszeit, um zu schreiben?

Auf jeden Fall morgens, wobei das relativ ist. Mein Morgen geht manchmal von 7 bis 16 Uhr 😉 Nämlich dann, wenn ich mich nicht losreißen kann. Abends kann es auch noch mal gut klappen. Aber meist kümmere ich mich dann um E-Mails, neue Give aways und was sonst noch so anfällt im Leben einer Autorin.

Soziale Netzwerke – Fluch oder Segen?

Ein Segen. Es ist so einfach mit Fans und Leser zu sprechen. Und mit der Zeit entwickeln sich sogar neue Freundschaften. Ich finde das einfach nur schön. Außerdem bekomme ich auch umgekehrt mit, wer was wie wo mit wem so treibt 😉 So ein Autorenleben am Schreibtisch wäre ganz schön still, wenn man nicht wüsste, dass man nur einmal online gehen muss und schon kann man sich mit der schrillen, bunten, lauten Meute, euch, austauschen.

Messen und Conventions – als Dank für Lesertreue oder eher nur Stress? Was bringt es dir persönlich, Kontakt mit deinen Lesern zu haben?

Was das angeht, so muss ich ja gestehen, dass ich nicht nur für die Fans hingehe. Ich mag dieses „Klassenfahrt“-Gefühl. Ich treffe auf Kollegen, sehe Gesichter, die ich sonst nur virtuell kenne, nun auch in echt. Man redet, lernt sich kennen. Ich finde es toll. Da gibt es so eine positive Energie. Außerdem bin ich voll der Wissensnerd und nutze die Messen, um mir noch den einen oder anderen Vortrag anzuschauen. Ich finde, man kann nie genug dazulernen und irgendwas Neues erfährt man immer, was dann ja letztlich auch wieder meiner Arbeit zugute kommt. Ich sage nur: Mich gibt es jetzt auf YouTube und mal schauen, aber ich fürchte, so schnell gehe ich da nicht mehr weg.

Wie gehst du mit negativer Kritik, schlechten Rezensionen um?

Natürlich beschäftigt einen Kritik. Aber ich finde, jeder kann und soll seine Meinung sagen, das muss man als Autor aushalten. Manchmal würde ich mir wünschen, dass der Tonfall dabei ein anderer ist. Aber das Leben ist eben kein Wunschkonzert! Gibt es überhaupt irgendetwas auf der Welt, was man nicht kritisieren kann? Außer vielleicht Einhörner?! 😉 Nein ehrlich, es ist nicht leicht, aber man lernt damit umzugehen. Und ich versuche es einfach mit Humor zu nehmen.

Welche Orte möchtest du noch bereisen?

Das kann ich gar nicht so genau sagen. Für meine Romane reise ich im Kopf immer dahin, wo es passt. Aber privat bin ich gar nicht die groooße Reisetante. Als Reiseziel steht aktuell Indien auf meiner Wunschliste, aber mal sehen, wann das was wird. Und mit den Malediven liebäugele ich auch. Aber bis ich dahin komme, war ich bestimmt zwischendurch noch drei Mal an der Ostsee und fünfmal am Mittelmeer. Das dauert also noch.

 

Mehr zu Philippa gibt es auf Facebook oder auf ihrer Homepage.

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