Steckbrief

Name: Shanti M.C. Lunau

Alter: 22

Erstes Buch: Armania – Auf der Suche nach dem Bernsteinblut; zwei Kurzgeschichten in der Anthologie „Störgeräusche“

Aktuelles Buch: Ein Roman, zwei Trilogien und ein Bonusbuch zu Armania sind in Planung und werden Stück für Stück weitergeführt. Der Roman wird gerade überarbeitet und geht dann bald auf Verlagssuche 🙂 So viel sei verraten: Im Gegensatz zu allem anderen geht es hier mal nicht um Fantasy.

Lieblingsort: Puh, schwer. Hm, ich würde sagen überall da, wo ich mit meiner besten Freundin bin, weil ich bei ihr einfach loslassen kann. Und natürlich zuhause 🙂

Lieblingsfarbe: Am Liebsten mag ich Sonnenuntergangsorange, aber Maigrün kommt sehr knapp dahinter 🙂

Lieblingsgericht: Müsli bzw. Porridge aus Haferflocken, Nüssen, Rosinen und frischem Obst. Das kann ich den ganzen Tag essen.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Tatsächlich hatte ich schon immer Geschichten im Kopf, aber ich habe sie lieber mit Freunden nachgespielt, anstelle sie aufzuschreiben. Je älter ich wurde, desto mehr Geschichten häuften sich an und ich versuchte sie aufzuschreiben, damit sie nicht verloren gehen. Die meisten davon haben endlich in Armania ihr Zuhause gefunden und sich super ergänzt. Armania ist in der Schule entstanden, weil ich ein Jahr lang einen recht langweiligen Kurs hatte, bei dem der Lehrer so gut wie nie anwesend war. Ich habe angefangen zu schreiben und es die restlichen Schuljahre durchgezogen. Mittlerweile arbeitet mein Kopf am aktivsten, wenn mir langweilig ist. Und mir wird schnell langweilig.

Wann ist für dich die beste Tageszeit, um zu schreiben?

Später Abend. Im Winter auch schon mal am Nachmittag, dafür im Sommer wenn dann erst sehr spät. Ich brauche Dunkelheit draußen und gerne schlechteres Wetter, dann ist das Sitzen vor dem PC gerechtfertigt. Ich bin nämlich eigentlich eher ein Bewegungsmensch, aber wenn das Wetter nass und kalt und dunkel ist, dann darf die Fantasie mal ran J

Soziale Netzwerke – Fluch oder Segen?

Ich bin mir da noch nicht so sicher. Klar, ich bin auch im Netz unterwegs, aber das sehe ich auch als Pflicht. Ob als Autorin oder Schauspielerin muss man seinen Lesern und Zuschauern ja auch etwas zurück geben. Ich finde zwar, dass im Netz leider auch schlechtes passiert, aber es ist eine super Sache, um mit Lesern und Co. In Kontakt zu treten. Dort kann man sich austauschen, Feedback bekommen und sich vermarkten. Das kann schon ein Segen sein.

Messen und Conventions – als Dank für Lesertreue oder eher nur Stress? Was bringt es dir persönlich, Kontakt mit deinen Lesern zu haben?

Ich werde im November das erste Mal zu einer Buchmesse gehen, nämlich die Buch Berlin. Ich bin aufgeregt und freue mich riesig, weil ich schon glaube, dass es toll ist. Stress denke ich da eher nicht, denn ich trete gerne mit meinen Lesern in Kontakt und bekomme Feedback. Zum einen hilft das ja, wenn man weitere Bücher schreibt, weil man dann weiß, was man besser machen kann. Zum anderen kann man vielleicht das ein oder andere in einer neuen Auflage des Buches verbessern und natürlich tausche ich mich gerne über meine Geschichten aus. Was die Leser und Leserinnen mitnehmen, aus meinen Geschichten, was sie gut fanden und was nicht. Es freut mich, wenn ich ihnen eine Freude machen konnte, mit meinen Geschichten.

Wie gehst du mit negativer Kritik, schlechten Rezensionen um?

Im ersten Moment ist es natürlich nicht so schön, weil man ja immer hofft, dass die Geschichten den Leuten gefallen. Aber vor allem seit ich selber Rezensiere, sehe ich das Ganze etwas lockerer. Auch ich habe Bücher, die vielen Menschen gefallen, ich aber nicht mag. Jeder hat ja seine eigene Meinung. Wenn man allerdings anfängt zu beleidigen oder so, dann hört der Spaß natürlich auf. Ansonsten nehme ich aus den Rezensionen dann mit, was ich beim nächsten Mal besser machen kann.

Welche Träume möchtest du dir noch erfüllen?

Abgesehen davon, endlich meinen Traumberuf vollständig leben zu können (Schauspiel) möchte ich die Menschen mit meinen Geschichten erfreuen. Sehr sehr gerne würde ich mir einen VW-Bus oder so kaufen, ausbauen und durch Europa fahren. Gerne mit ein, zwei guten Freunden an der Seite und dann durch Italien, Skandinavien, Schottland, England ach einfach quer durch Europa. Einige Zeit ein wenig frei sein und dann nach Hause zurück und Geschichten parat haben. Das wäre schön.

 

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