Leseprobe

tina-eugenKlappentext

Anne genießt als Architektin in einer Männerdomäne einen respektablen Ruf. Privat hat sie mit Männern nichts mehr am Hut.
Lange glaubte sie an die wahre Liebe. Doch dieses Glück blieb ihr in ihrem Leben bis jetzt verwehrt.
Von Gabriel, einem amerikanischen Anwalt, erhält sie den Auftrag, sein Eigenheim zu renovieren. Beide ahnen nicht, dass diese Zusammenarbeit der direkte Weg in ihre Herzen sein könnte.
Für mehrere Wochen schweben die zwei im siebten Himmel, doch von einem Tag auf den anderen ist Gabriel plötzlich verschwunden und Anne steht erneut vor den Trümmern ihres Lebens.

Auszug aus „Auftrag fürs Herz“

„Du übernimmst also diesen Auftrag für mich?“

„Ja, sehr gerne. Du gibst mir alle Pläne von dem Haus mit und ich fange morgen mit der Bearbeitung an, versprochen. Ich habe bereits ein paar konkrete Vorstellungen zu deiner Renovierung. Komm am Nachmittag zu mir ins Büro, da kann ich dir Genaueres sagen.“

Gabriel atmete sichtlich erleichtert aus und sagte: „Ich bin so froh, dass ich dich kennenlernen durfte. Du bist ein absolutes Geschenk des Himmels, Anne!“

Seine Komplimente schmeichelten mir, und meine Wangen röteten sich. So direkt hatte mir schon lange kein Mann mehr gesagt, dass er mich toll fand.

Sein Gesicht überzog ein strahlendes Lächeln und ein wohliger Schauer breitete sich auf meinen ganzen Körper aus. Wir sahen uns erneut tief in die Augen.

Einen Wimpernschlag später gewann ich meine Fassung zurück und wollte mich jetzt nicht auf Privatgespräche mit ihm einlassen.

„Ich nehme das Kompliment gerne an, allerdings glaube ich, dass du das mit jedem anderen Architekten in der Stadt auch hinbekommen hättest.“

„Das mag sein, aber dass ich dadurch mit dir gleich noch so eine tolle Frau kennenlernen durfte, ist ein Glücksfall.“

Er ließ mir keine Chance, eine gewisse Distanz zu ihm aufrechtzuerhalten. Die sexuelle Spannung zwischen uns war plötzlich zurück. Ich wusste echt nicht mehr, was ich erwidern sollte, und blickte ihn nur stumm an. Gott sei Dank ergriff Gabriel wieder das Wort: „Gehst du ein Stück mit mir? Ich möchte dir noch etwas zeigen.“

„Ja klar, warum nicht?“ Am liebsten hätte ich diesen Ort und Gabriel gar nicht mehr verlassen. Wir standen beide auf und er wies mir den Weg aus dem Park. Es war ein schmaler Feldweg, auf dem wir entlangliefen. Links von uns wuchsen viele Haselsträucher in einer Reihe, und rechts lag das offene Feld. Unweit dahinter rann ein kleiner Bach, und für den Moment entspannte das romantische Plätschern des Wassers meine Nerven wieder.

„Diesen Weg bin ich früher oft mit meinem Großvater entlanggegangen, um zum Fischen zu gehen.“

„Du mochtest deinen Großvater sehr.“

„Ja, er war ein beeindruckender Mann. Für seine Angestellten war er manchmal furchteinflößend. Aber ich habe es damals nie so empfunden. Für mich war er mein großes Vorbild und ich wollte immer so werden wie er.“

„Das kann ich verstehen. Ich hätte ihn sehr gerne auch kennengelernt.“

Es war einfach unbeschreiblich. Ich fühlte mich auf diesem Fleckchen Erde dermaßen wohl und glücklich, und die Anwesenheit von Gabriel bescherte mir heimlich jede Menge Schmetterlinge im Bauch. Ich genoss die Sonne, die bereits tief am Himmel stand, überall duftete es nach frischem Getreide und Blumen.

Wir schlenderten gemütlich den Weg entlang, als ich plötzlich rechts neben mir im hohen Graus Geraschel ausmachte. Ehe ich mich versah, sprang etwas Schwarzes hervor, streifte meine Füße und schoss ins offene Feld. Ich schreckte hoch, da ich absolut nicht damit gerechnet hatte, verlor für einen kurzen Moment das Gleichgewicht und strauchelte nach hinten. Gott sei Dank war Gabriel sofort zur Stelle und fing mich auf, sodass ich nicht stürzte. Er hielt mich in seinen starken Armen, und erst ein paar Augenblicke später wurde mir bewusst, was da gerade passiert war. Eine schwarze Katze war einer Maus hinterhergesprintet und hatte sich dabei lässig den Weg über meine Füße ausgesucht. Ich fing an zu grinsen, und da konnte auch Gabriel sein Lachen nicht mehr zurückhalten. „Darf ich vorstellen, das war Benny, unser Haus-und-Hof-Kater, auf Mäusejagd. Das einzige Lebewesen, das dem Gut erhalten geblieben ist. Ist alles in Ordnung bei dir?“

Noch immer befand ich mich in Gabriels Armen. Ich nickte und wir sahen uns tief in die Augen. Doch diesmal war der Blick intensiver. Seine Augenfarbe hatte einen dunkleren Farbton angenommen, der mir einen wohligen Schauer über den Rücken schickte. Eine Haarsträhne hatte sich durch den Schreck in mein Gesicht verirrt, und Gabriel strich sie mir mit seiner rechten Hand wieder hinter das Ohr und fuhr zärtlich mit seinen Fingern über meine Wange. Dieser Augenblick ging wie in Zeitlupe an mir vorüber. Die Schmetterlinge in meinem Bauch wanderten plötzlich tiefer und lösten ein wunderbares Ziehen in meinem Unterleib aus. Bitte küss mich, bitte küss mich.

Als ob Gabriel Gedanken lesen könnte, nahm er mein Gesicht in seine Hände, und ein paar Sekunden später berührten sich unsere Lippen. Mir wurde heiß und kalt zugleich. Im selben Augenblick bat Gabriel mit seiner Zunge um Einlass in meinen Mund. Den ich ihm gewährte. Ich genoss diesen Moment und begann vorsichtig, meine Zunge in unseren Kuss zu involvieren. Mir war schon ganz schwindelig von dem himmlischen Spiel unserer Lippen. Gabriels Hände strichen an meinen Schultern entlang tiefer zur Außenseite meiner Brüste. Allein diese Berührung sorgte für einen erneuten Schauer. Seine Finger bahnte sich weiter den Weg unter mein Top und streichelten sanft meinen Bauch. Das Gefühl von Haut auf Haut schoss direkt zu meinem Lustzentrum. Ein leises Stöhnen entwich meiner Kehle. Unsere Körper rieben sich aneinander und ich spürte deutlich Gabriels Erektion. Ich war völlig berauscht von den wunderbaren Empfindungen zwischen meinen Beinen und bemühte mich, noch halbwegs aufrecht stehen zu bleiben und nicht umzukippen. Gabriel streichelte mit seinen Händen sanft an meinem Rückgrat entlang und ich hoffte, dass er sich gleich den Weg weiter nach unten in mein Höschen suchen würde.

Unerwartet stoppte er das Spiel seiner Finger, nahm mein Gesicht wieder in seine Hände, und ein paar Augenblicke später saugte er kurz an meiner Unterlippe und beendete diesen hinreißenden Kuss. Er sah mir eindringlich in die Augen und ich wünschte mir nichts sehnlicher, als dass er weitermachte und das jetzt nicht das Ende wäre. „Bitte hör nicht auf“, flüsterte ich mit rauchiger Stimme.

Leserstimmen

Stimme 1: „Tolle Liebesgeschichte Leseempfehlung absolutes Lesevergnügen“

Stimme 2: „Tina Eugen hab bei diesem Erotischen Liebesroman tolle Arbeit geleistet.“

Stimme 3: „Das Buch hat mich wahrlich in einen emotionalen Rauschzustand gebracht“

 

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