„Boston Heartbeat 3“

Zunächst möchte ich mich bei M.C. Steinweg für  das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Klappentext:

Keith Belfort ist begehrt: Auf dem Spielfeld ist er ein herausragender Spieler der Boston Bullets und in seiner Freizeit kann er sich vor eindeutigen Angeboten nicht retten. Bei so viel Stress bleibt sein Privatleben auf der Strecke. Sein Penthouse sieht aus, als hätte der Blitz eingeschlagen und saubere Kleidung gibt es nur noch aus dem Kaufhaus. Er braucht dringend Hilfe. Es muss jemand her, der sich um alles kümmert. Die Job-Agentur schickt ihm Joey Richards. Ein schlaksiger Kerl mit ziemlich großer Klappe, der überraschend souverän seinen Haushalt stemmt. Doch anstatt erleichtert zu sein, dass er sein Leben ungehindert weiterführen kann, gehen ihm Joeys graue Augen, dessen knackiger Hintern oder auch die sinnlichen Lippen nicht mehr aus dem Kopf. Keith glaubt, allmählich schwul oder zumindest verrückt zu werden, bis er entdeckt, dass Joey nicht derjenige ist, für den er sich ausgibt.

Cover:

Die beleuchtete Skyline Bostons im Hintergrund mit dem Paar im Vordergrund harmonieren sehr gut miteinander. Zudem ist für den Leser klar erkennbar, dass es sich hierbei um einen weiteren Teil der »Bosten Heartbeat«-Reihe handelt.

Inhalt:

Joleen ist eine junge Frau, die in Lexington lebt. Als Journalistin ist es schwer einen Job in der Kleinstadt zu finden. Ihr früherer Arbeitgeber weigerte sich, mit der Zeit zu gehen, und führte dadurch seine Zeitung in die Insolvenz und Joleen in die Arbeitslosigkeit. Täglich studiert sie die Stellenangebote, um schnell wieder einen Job zu finden. Als sie die Hoffnung fast aufgegeben hat, findet sie eine Anzeige, die ihre Neugier erweckt. Doch die Voraussetzungen, den Job zu bekommen, sind eher schlecht, denn sie entspricht nicht den Vorstellungen des möglichen Arbeitgebers.
Keith Belford ist Profifootball-Spieler der Boston Bullets. Ihm liegen die Frauen zu Füßen und er nimmt sich, was ihm angeboten wird. Doch er hat ein Problem. Sein Penthouse sieht aus wie ein Schweinestall. Überall liegen Sachen herum, Pizzakartons stapeln sich und der Boden hatte auch schon bessere Zeiten erlebt. Durch das intensive Training und die wechselnden Frauengeschichten hat er keine Zeit mehr, sich um seine Wohnung zu kümmern. Er braucht dringend eine Haushaltshilfe. Kurze Zeit später zieht der schwule Haushälter in die Einliegerwohnung ein und krempelt sein komplettes Leben um.

Ist Keith plötzlich bisexuell oder sogar schwul? Warum bringt sein Haushälter ihn so durcheinander?

Fazit:

Der 3. und letzte Teil der »Boston Heartbeat«-Reihe bildet den perfekten Abschluss. Mit diesem Buch erhält Keith, der Bruder von Mia, seine Geschichte.
Es ist ein tolles Buch geworden. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere grandios. Teil 3 ist ebenfalls aus beiden Perspektiven geschrieben. So kann der Leser die Handlungen und Denkweisen sehr gut nachvollziehen.
Joleen mit ihrer ganz eigenen, direkten Art hat sich direkt in mein Herz geschlichen. Ihre warme, konsequente, witzige und verletzliche Art sind perfekt gelungen.
Keith mit seiner typischen draufgängerischen Art, gepaart mit einem unbändigen Hunger auf Frauen, gibt Einblicke in den Alltag eines Profis in der NFL. Doch er hat auch seine herzlichen und liebevollen Seiten, die ihn wieder sehr sympathisch machen.
Ich habe Tränen gelacht, weil die Geschichte so klasse war. Doch es waren nicht nur Freudentränen dabei. Besonders am Ende wurde ich von meiner eigenen Vergangenheit beinahe eingeholt. Es ist schwer, ein solches Ereignis zu beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt hat.

Achtung: Dieses Buch enthält explizite Sexszenen.

Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung. Die Leser dürfen sich auf einige turbulente Lesestunden freuen, die auch so einiges Kopfkino bereithalten werden.

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Ich danke M.C. Steinweg, dass ich dieses Buch bereits vorab lesen durfte. Du hast eine tolle Art, die Leser aus ihrem Alltag zu entführen und ihnen einige wunderbare Lesestunden zu schenken. Ohne obszön oder plump zu wirken, hast du für einiges Kopfkino bei mir gesorgt. Bereits bei »Texas Night« hattest du mich überzeugt. Daher habe ich mich wahnsinnig gefreut, dass ich »Boston Heartbeat« lesen durfte und Teil der dazugehörenden Blogtour sein darf.


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