Brennende Herzen – Jana Martens

Hier gibt es die exklusive Buchvorstellung von Jana Martens neuem Buch, das im Bookshouse Verlag am 19.08.2016 erschienen ist. Neben dem Klappentext gibt es eine Leseprobe und den Teaser zum Buch. Unter der Rubrik Autoreninterview gibt es einen Einblick wie Jana Martens zum Schreiben kam, was es für ein Gefühl ist, wenn man das erste Mal auf „Veröffentlichen“ drückt und auch was uns in Zukunft noch erwarten wird.

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Klappentext

Das Jahr 2165: Die Erde, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Verheerende Sonnenstürme haben den Blauen Planeten in eine Wüstenlandschaft verwandelt. Die wenigen Überlebenden fanden Zuflucht in sieben Großstädten. Die veränderten Lebensumstände, ebenso wie das Voranschreiten der Wissenschaft führten zu Genmanipulation und die Erschaffung des Lebens im Reagenzglas wurden zur Normalität. Eine Normalität in einer Welt, die alles andere als normal erscheint. In New London strebt der unangefochtene Machthaber Rushton nach der Alleinherrschaft aller Städte. Ohne Skrupel bedient er sich der fortschrittlichen Gentechnik und eines tödlichen Virus’. Die zwei Rebellen Kayden und Paige wollen Rushton für seine grausamen Methoden am liebsten Tod sehen. Gemeinsam mit dem Anführer der Rebellen scheint es ihr Plan aufzugehen ihnen zu gelingen. Doch den Preis, den sie für die Freiheit zahlen sollen, ist hoch. Gelingt es ihnen, die skrupellosen Pläne Absichten Rushtons zu vereiteln?
Ein Zukunftsroman mit einer gehörigen Portion Romance und Action.

Leseprobe aus „Brennende Herzen – Dark River“

Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien.

– Heraklit –

Es war ein Albtraum! Kayden war sich sicher, dass er auf seiner Pritsche lag und träumte. Jeden Augenblick würde er schweißgebadet die Augen öffnen und sich in der Dunkelheit seiner Schlafnische einen Idioten schimpfen. Aber er wachte nicht auf.
Ein schelmisches Lächeln umspielte die strengen Gesichtszüge Jensons auf dem Monitor. Dunkelgraue Augen funkelten ihn mit der Härte des Rebellenanführers an. Jenson präsentiere das stattliche Bild eines gnadenlosen Kriegers, der mit der Waffe in der Hand schlief, grundsätzlich zuerst handelte und anschließend Fragen stellte.
Wie war das möglich? Warum wurde nicht das von Kayden einprogrammierte Bild angezeigt? Niemand, außer Samuel, hatte von dem Diebstahl der Chips gewusst. Er vertraute seinem besten Freund blind. Es war unmöglich, dass er ihn hintergangen hatte. Aber wenn Samuel es nicht war, wer dann?
Die Antworten mussten warten. Panik machte sich in ihm breit. Kayden sah sich bereits in Handschellen abgeführt und vom Militär verhört, vorausgesetzt sie würden ihn nicht auf der Stelle erschießen. Sein Puls raste, ein Schweißfilm bildete sich auf der Stirn und in den Wirren seiner wachsenden Angst loderte Zorn auf. Wut und Enttäuschung drängten sich an die Oberfläche. Er ballte die Hände zu Fäusten. Niemals würde er sich kampflos ergeben. Für einen Moment bereute er es, sein Klappmesser zurückgelassen zu haben, wobei er damit gegen die geladenen Waffen der Soldaten wenig hätte ausrichten können.
Als er sich entschloss, einen Überraschungsangriff zu starten, heulte plötzlich hinter ihm die Sirene eines Militärgleiters auf. Das zehn Meter lange Fluggerät – das in Form und Funktionalität einem Düsenjet aus dem 21. Jahrhundert nachempfunden war, allerdings leichter und wendiger als ein Hubschrauber durch die Luft glitt – trudelte über ihre Köpfe hinweg und sank rasend schnell zu Boden. Ungebremst donnerte der Gleiter auf die Erde und schlitterte in das nächste Gebäude hinein.
Instinktiv ging Kayden in die Hocke, wandte sein Gesicht ab und hielt die Arme schützend über den Kopf. Fast zeitgleich hörte er eine ohrenbetäubende Explosion, die alles und jeden im näheren Umkreis erschütterte. Trümmer flogen umher und verfehlten ihn nur knapp. Nachdem die heiße Schockwelle über ihn hinweggebraust war, schielte er vorsichtig hervor und beobachtete eine grelle Flammenzunge, die gleich mehrere Menschen auf der Straße in den Tod riss.
Der Soldat, der sich mit Kaydens Daten beschäftigt hatte, lag merkwürdig verrenkt auf dem Boden und bewegte sich nicht. Sein Kollege, der offensichtlich mehr Glück gehabt hatte, weil er hinter einem Mann Schutz gesucht hatte, der blutüberströmt und reglos dalag, sprintete los. Von seinen fünf Kollegen fehlte jede Spur. Beim Anblick des Feuers und der Zerstörung bezweifelte Kayden, dass ein Mensch im näheren Umkreis den Absturz und die Detonation überlebt hatte. Er nutzte die Gelegenheit, die sich ihm bot und rannte zu Samuel, der sich gegenüber in einer Häusernische versteckte.
»Verdammte Scheiße!« Kayden keuchte und hustete. Der heiße Luftzug, der in seine Lungen gedrungen war, machte jeden Atemzug zu einer schmerzhaften Angelegenheit. Die Bronchien brannten und seine Kehle fühlte sich an, als hätte er das Feuer höchstpersönlich verschluckt.
»Wir müssen verschwinden«, rief Samuel ihm über die panischen Schreie der Überlebenden, die in alle Richtungen flohen, hinweg zu.
»Ja … lass uns … verschwinden«, pflichtete Kayden ihm bei und versuchte, die Schmerzen beim Atmen zu ignorieren. Zumindest so lange, bis sie der Gefahrenzone entkommen waren.
In dem Chaos achtete niemand auf sie. Sie blickten mehrmals über ihre Schultern zurück, wurden jedoch nicht verfolgt. Nachdem sie knapp fünfzig Meter hinter sich gebracht hatten, durchbrach ein ohrenbetäubender Knall die Luft. In geduckter Haltung suchten sie hinter der nächsten Häuserecke Deckung. Ein schrilles Pfeifen sauste über ihre Köpfe hinweg, gefolgt von einem heftigen Donnerschlag. Der Boden vibrierte.
»Was war das?« Samuel starrte Kayden an.

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Stimmen der Testleser:

Testleser 1: „Das Buch hat mir sehr gut gefallen und zeichnet einem wirklich bunte Bilder in den Kopf. Teilweise musste ich einige Absätze nochmals lesen, da ich mich zu sehr auf den Inhalt konzentriert hatte. Ich hoffe ich habe dadurch nichts übersehen. Die Länge passt wunderbar und es wird auf alles wichtige genug eingegangen. Das Cover finde ich absolut passend zum Buch und gerade das hat mich aufmerksam gemacht! Wirklich gelungen und ich hoffe noch mehr von Jana Martens lesen zu dürfen. Vielen Dank für diese Möglichkeit!“

Testleser 2: „Das Buch war super spannend und toll geschrieben. Es waren sehr interessante Charaktere dabei und es ließ sich absolut flüssig verschlingen.“

Testleser 3: „Die Geschichte selbst fand ich eine nette Sommerlektüre, interessantes Thema – Dystopien immer gern – auch wenn mir der Schluss überraschend vorteilhaft vorkam.“

Das Buch ist ab sofort bei Amazon und im Bookshouse Verlag sowohl als Ebook als auch als Print erhältlich.

Zur Einstimmung gibt es heute den Teaser zum Buch.