Passione d’amore – Luca & Isabella

Heute folgt der 2. Band aus der Reihe „Passione d’Amore“. In diesem Buch dreht sich alles um den Koch Luca und die Therapeutin Isabella, die beide auf Aurora Valley arbeiten. Auch hier erwarten euch explizite erotische Szenen, die sehr ansprechend geschildert sind. Alle Teile dieser Reihe können unabhängig von einander gelesen werden, da sie in sich abgeschlossen sind.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Luca u. Isabella Leseprobe 

Kapitel 1

Kochen und essen machten einen großen Teil seines Lebens aus. Denn Luca kochte mit Leidenschaft und genauso gerne aß er; Steaks und Aufläufe. Salate oder, wie er gerne sagte, Grünzeug musste nicht unbedingt als Beilage dienen.
Hier auf Aurora Valley hatte er, die bis jetzt schönste Zeit seines Lebens verbracht. Zwar verdiente er bei Weitem nicht so viel, wie als Dominus im Herrenhaus. Aber das machte ihm nichts aus, die Arbeit hier und der Spaß, denn er mit den Kindern hatte, war viel mehr wert. Außerdem konnte er jeden Tag der Frau ins Gesicht sehen, die er mehr als nur mochte, auch wenn sie das nicht wusste.
»Guten Morgen Luca. Das war eine aufregende Nacht.«
»Allerdings. Geht es dem Mädchen wieder besser?«, fragte er, da er sich wirklich Sorgen gemacht hatte.
»Ja. Wir haben bis in die frühen Stunden mit der Mutter im Gemeinschaftsraum gesessen. Isabella war uns eine sehr große Hilfe. Wir können uns sehr glücklich schätzen sie zu haben.«
Allerdings. Er selbst war mehr als nur froh, dass sie hier bei ihnen arbeitete. Fast zeitgleich hatten sie hier auf Aurora Valley bei Giana und Antonio angefangen. Und sie hatte sein Herz von der ersten Sekunde an erobert. Doch das wusste sie nicht. Wie auch, er traute sich nicht, ihr seine Gefühle zu offenbaren, stattdessen genoss er lediglich ihre Nähe.
»Luca? Alles in Ordnung? Du siehst so nachdenklich aus?«, fragte Giana.
»Alles in Ordnung«, log er. Denn in Wahrheit verzehrte er sich nach Isabella. Er schaute auf die Uhr. Es war kurz vor neun. Gleich würde sie mit ihrem Wagen die Auffahrt entlangfahren; so wie jeden Morgen. Und da kam sie. Als sie ausstieg, schwang ihr langes schwarzes Haar im Wind. Wie gerne würde er seine Hände darin vergraben oder daran ziehen, während er tief in sie stieß. Aber das war alles nur sein Wunschtraum, nichts davon würde passieren. Er lief in die Küche und bereitete einen großen Latte Macchiato vor, den sie sich, wie jeden Morgen, bei ihm in der Küche holen würde.
»Guten Morgen«, sagte sie, als sie die Küche betrat. Und plötzlich schien für Luca die Sonne heller zu scheinen. Er begrüßte sie wie immer und widmete sich seinem Herd.
»Luca warte. Ich bräuchte dich gleich mal.«
Ihre Worte gingen ihm durch und durch. Ein leichtes Zittern seiner Hände machte sich bemerkbar. Er war komplett verknallt in diese Frau. Doch sie wusste, dass er einst als Dominus gearbeitet hatte, und hatte ihren Standpunkt diesbezüglich klar vertreten. Sex und Liebe gehörten für sie zusammen. Sie verstand nicht, wie er oder einer der anderen Doms mit Frauen schlafen konnten, die sie nicht liebten. Dies war der Grund, warum er sie nie angemacht oder ihr gezeigt hatte, was sie ihm bedeutete.
»Natürlich.« Er folgte ihr die Treppe hoch zu ihrem Büro, indem sie oft mit Kindern saß oder aber mit Eltern sprach, um sie zu trösten oder um weitere Pläne zu besprechen. Da er hinter ihr lief, konnte er direkt auf ihren Hintern starren, der verführerisch schwang. Wie gerne würde er einmal hineinbeißen, nur um zu sehen, wie sie das erregte.
Oben angekommen wartete er, bevor er in das Zimmer trat. Wie oft hatte er sich vorgestellt, dass sie ihn zu sich rufen würde und sie sich der Leidenschaft hingaben, die er für sie fühlte.
»Also, was soll ich machen?«, fragte er, um seine Gedanken schnell wieder auf die richtige Bahn zu bringen.
»Ich plane ein großes Picknick mit allem, was man sich vorstellt. Bald wird Viola das erste Mal Mutter und Giana bereits zum zweiten Mal. Außerdem glaube ich, dass Giulia, die mit Paolo nun zusammen ist, sich darüber freuen würde, nach dem ganzen Stress der letzten Wochen.«
»Und du? Würde es dir denn auch gefallen, auf einer Wiese zu sitzen, mal keine Therapiepläne zu erstellen und einfach mal zu chillen?«
Was sollte denn diese Frage und warum war seine Stimme um eine Oktave gefallen? Er versuchte sie doch nicht wirklich anzumachen. Gedanklich gab er sich eine Backpfeife. Doch ihre Wangen färbten sich, was ihm gefiel. Luca stellte sie sich auf einer Wiese vor. Ihr langes Haar wehend im Wind, ihr Lachen, das durch die Lüfte schwang. Wenn er nicht bald damit aufhören würde, würde ihm wahrscheinlich einer abgehen.
»Luca. Hast du gehört, was ich gesagt habe?«
»Nein. Was hast du denn gesagt«, fragte er. Seine Gedanken waren immer noch auf der Wiese und ihrem Lachen.
»Ob du mir dabei helfen könntest? Schließlich bist du der Koch hier und dein Essen schmeckt allen. Außerdem hast du sicherlich geniale Ideen, was wir für das Picknick auftischen könnten.«
Ja da hatte sie recht, er war der Koch hier. Das war es, was sie in ihm sah. Nicht mehr und nicht weniger.
»Ich helfe dir. Wann soll es denn stattfinden?«
Isabella beugte sich über ihren Schreibtisch und griff nach ihrem Planer. Ohne dass sie es sicherlich wollte, straffte sich ihre Hose über ihren Hintern und er konnte nicht anders als auf die zwei Rundungen zu schauen. Prall und knackig streckten sie sich ihm entgegen. Er würde sie von hinten nehmen, das wäre das Erste, was er machen würde. Langsam und zärtlich.
»Ich dachte an Samstag. Luca?
»Ja?«, fragte er.
»Geht es dir nicht gut?«
»Doch. Samstag hast du gesagt. Moment. Samstag in zwei Tagen?«
»Ja. Ich hab das wohl zu kurz angesetzt, wenn ich mir dein Gesicht und den Ausdruck darin anschaue. Vielleicht war es eine dumme Idee.«
Ihre schokobraunen Augen schauten in dennoch flehend an.
»Gib mir bis heute Nachmittag Zeit, dann habe ich eine Liste zusammengestellt.«
»Danke.« Sie kam auf ihn zu und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Bei allen Heiligen. Diese zarten Lippen auf seiner Haut waren alles, was er sich seit sechs Jahren gewünscht hatte. Und sein Schwanz zuckte den Schwanentanz vor Freude, auch wenn er wusste, dass sie ihn und seine Vergangenheit niemals akzeptieren würde.
Sie konnte nicht verstehen, wie ein Mann eine Frau demütigen konnte, damit die Sub ihm das schenkte, wonach er gierte. Gehorsam. Vertrauen. Leidenschaft. Ihre Seele.
Verhalten blieb er stehen und wartete, vielleicht würde sie ihm noch einen Kuss geben. Klar. In welchem Universum lebte er eigentlich?
Die unschuldige Isabella Valentini würde ihn ein weiteres Mal küssen und das, obwohl sie wusste, dass er früher als Dom gearbeitet hatte. Davon konnte er lange träumen. Denn mehr als diese unschuldige Geste würde wahrscheinlich nie passieren.
»Ich geh dann mal zurück in die Küche«, sagte er stotternd. Dann trat er durch die Türe auf den Flur und krachte in Paolo. Er und Giulia wohnten seit ein paar Tagen hier.
»Hey nicht so stürmisch.«
Doch Luca achtete nicht auf ihn. Er musste nur weg hier, raus an die frische Luft und atmen. Denn er hatte das Gefühl zu ersticken. Warum hatte sie ihm einen Kuss auf die Wange gegeben, wenn sie im Grunde, doch das was er liebte, verabscheute. Vielleicht wollte sie nur nett sein?
Als er draußen stand und die Sonne in sein Gesicht schien, atmete er tief ein. Es fühlte sich an, als wäre Isabella in jeder Faser seines Körpers. Als würde ihr Geruch, durch diese kurze Berührung, an ihm haften und sich wie Säure in seine Haut brennen.

Leserstimmen

„Eine Geschichte, die mich von Beginn an gepackt hat und nicht mehr losgelassen hat. Eine Geschichte, die mich zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht hat.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir wahnsinnig gut. Packend, locker und verführend.“

„Knisternde Erotik mit einem Hauch Crime, das verspricht „Passione d’amore – Luca & Isabella“ von Mara Miditello.“

„Wahnsinnig tolle Geschichte mit sehr viel Liebe und Erotik. Man kann als Neuling gut in die Welt des BDSM eintauchen.
Mit viel Einfühlungsvermögen erobert Luca seine Isabella.“

In der kommenden Woche geht es dann mit dem vorerst letzten Teil dieser Reihe weiter.

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