Eine Liebe – Mein Verein 1. FC Magdeburg

Quelle: Privat

Ich komme aus einer Region in Sachsen-Anhalt, wo das Fußballherz entweder in den Farben rot-weiß oder blau-weiß schlägt. Tja, und mein Herz schlägt eindeutig in den Farben Blau und Weiß, ganz nach dem Motto #EINMALIMMER.

Wie man unschwer erkennen kann, ist mein Verein der 1. FC Magdeburg. Nirgends in der 3. Liga ist die Stimmung im Stadion grandioser. Bei beinahe jedem Heimspiel besuchen im Durchschnitt 16.000 Fans das Stadion. Block U ist einer der besten überhaupt. Er schafft es, dass die Atmosphäre im Stadion eine ganz besondere ist. Bei Auswärtsspielen werden sie gefürchtet, denn sie können mit ihrer Lautstärke sogar die gegnerischen Fans in Grund und Boden rammen. Wer es nicht live erlebt hat, kann dieses Gefühl nur schwer nachempfinden.

 

Sicher fragt sich der eine oder andere, woher diese Begeisterung kommt. Ganz einfach: Ich habe selbst diesen Sport viele Jahre ausgeübt, bis ich von den Ärzten das Verbot bekam, da beide Knie kaputt sind und ich zusätzlich einen verschobenen Nackenwirbel habe. Bis zu diesem Tag war ich jede Woche beim Training und in der Saison auch auf dem Platz. Während der Schulzeit spielte ich zusätzlich in der Schulmannschaft und wir schafften es zu den Landesmeisterschaften im Schulsport. Austragungsort damals war in Magdeburg, ganz nah am Stadion. In der Spielpause nutzte ich die Zeit und ging durch eines der Tore ins Stadion. Mit leuchtenden Augen stand ich am Spielfeldrand und drehte mich im Kreis. Genoss den Moment der Stille und schöpfte Kraft für das nächste Spiel.

Leider konnte ich in den letzten Jahren nicht ins Stadion fahren und verfolgte die Spiele am Fernseher oder im Livestream. Als eingefleischter Fan hatte ich geflucht, gejubelt und gelitten, den Aufstieg in die 3. Liga war das bisher Größte. Ein Wunder, dass keiner meiner Nachbarn sich darüber beschwerte. Aber so ist das nun mal, wenn man seine Leidenschaft auslebt.

Quelle: Privat

Am 22. April 2017 war es dann endlich wieder soweit. Die Karten hatte ich bereits ein paar Wochen vorher bestellt, als klar war, dass meine Schwipp-Schwapp-Cousine zusammen mit den Zwillingen mich begleiten würden. Je näher der Tag rückte, desto aufgeregter wurden die Mädchen. Für sie sollte es das erste Mal in einem Stadion sein. Ich selbst kannte das Gefühl von früheren Besuchen. Auch meine Cousine kannte die Atmosphäre, da sie selbst hin und wieder an den Stadiontoren, die Besucher empfing, und wenn die Partie angepfiffen wurde, konnte auch sie das Fieber in sich aufsaugen.

 

Der 34. Spieltag stand unter dem Motto »Blau-Weiße Begeisterung kennt kein Handycap«. Über 3.000 Fans mit körperlicher oder geistiger Behinderung wurden eingeladen. Bereits zum 8. Mal fand gab es dieses Event. Extra für dieses Spiel lief der 1. FC Magdeburg gegen Großaspach mit einem Sondertrikot auf. An dieser Stelle sollte ich erwähnen, dass man den Betroffenen nicht immer die Behinderung ansehen muss. Ich weiß, wovon ich hier schreibe, denn es betrifft mich auch.

Gegen 11:30 Uhr ging es mit 2 aufgeregten Kindern in die Elbestadt. Je näher wir dem Stadion kamen, desto mehr leuchteten die Augen der Mädchen. Das Warten an der Ampel wurde genutzt, um vorbeifahrende Fans zu beobachten, die mit wehenden Autofahnen oder Schals auf dem Weg zur MDCC-Arena waren.
Am Stadion angekommen nahmen wir die Kinder an die Hand. Zu groß war die Gefahr, dass wir eines der Mädchen aus den Augen verlieren könnten.

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Nachdem wir die Einlasskontrolle hinter uns hatten, ging es weiter zum Essensstand. Auf dem Weg dorthin kauften wir für die Kinder einen Schal. Nach einer leckeren Currywurst mit Pommes ging es dann zu unseren Plätzen im Schubert-Familienblock.

Das Wetter hätte allerdings ein wenig besser sein können. Warm eingepackt nach dem Zwiebelprinzip hatten wir nicht nur dicke Jacken und lange Hosen an, nein auch Strumpfhosen und Rollkragenpullover mussten sein. Der Wind blies eisig und auch ein kurzer Schauer durfte nicht fehlen.

 

Die Uhr schlug 13:50 Uhr, die Ränge waren gut gefüllt und die Aufstellung wurde präsentiert. Dann folgte das Lied des FCM und auch das Magdeburger Lied. Es war Gänsehaut pur. Auf allen Rängen wurden die Schals hochgehalten und mitgesungen.

Pünktlich um 14:00 Uhr wurde das Spiel angepfiffen. Lange mussten wir nicht bis zum ersten Tor warten. In der 6. Spielminute sorgte Christian Beck für das 1:0. Noch in der gleichen Halbzeit folgte der Ausgleich und ein Platzverweis für Großaspach. Dann war erstmal Halbzeitpause.

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Die Stimmung im Stadion war gut und in der 2. Halbzeit gab es ein wahres Feuerwerk an Torchancen für den FCM. Auf allen Rängen konnte man die Hoffnung auf den nächsten Treffer spüren. Die Kinder wurden vollkommen mitgerissen und auch wir Erwachsenen fieberten mit. Endlich erlöste uns Christian Beck mit seinem 2. Tor im Spiel. Der Jubel auf den Rängen war ungehalten.

 

 

 

Die letzten Minuten bis zum Abpfiff wurde es nochmal spannend. Großaspach drückte und wollte unbedingt den Ausgleich. Die Spannung war nicht unberechtigt. Schließlich kassierte Magdeburg meist in den letzten Minuten noch ein Tor und nahm entweder nur 1 Punkt mit oder kassierte eine Niederlage. Nach 93 Spielminuten wurde das Spiel endlich abgepfiffen und wir konnten einen Heimsieg feiern.

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Nachdem sich die Ränge allmählich leerten, traten auch wir langsam den Weg zum Auto wieder an. Wie schon auf dem Weg zum Stadion hatten wir auch nun die Mädchen an den Händen, damit sie uns nicht verloren gingen.

Was wir bei unserem Parkplatz allerdings nicht bedachten, war, dass der Zaun als Toilette für die Herren der Schöpfung diente, sodass eins der Mädels es sich nicht verkneifen konnte einen entsprechenden Kommentar von sich zu geben. Kristin und ich setzten dem Ganzen noch die Krone auf »Da kommen vier Mädels aus dem Stadion und was sehen sie?« Die Antwort darauf kann man sich denken 😉

 

Quelle: Privat

Wie es so ist bei Großveranstaltungen, durfte auch das Verkehrschaos rund um die MDCC-Arena nicht fehlen. Wir nutzten die Zeit und machten ein letztes Erinnerungsfoto von einem der schönsten Tage. Dennoch fuhren wir alle zufrieden und glücklich wieder nach Hause und es wird nicht das letzte Mal für die Mädels gewesen sein. Zum nächsten Heimspiel werden sie allerdings zu Hause bleiben müssen, denn dann geht es gegen den FSV Frankfurt und da dürfte die Stimmung aufgeheizt und bis zum Zerreißen gespannt sein. Das Rennen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga ist noch nicht vorbei- Es gibt noch 4 Spiele, die es zu gewinnen gilt.

 

#BerserksNähkästchen

 

Heute fällt der Startschuss zur Blogparade von „Gekittete Herzen“. Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen und freue mich über ein paar Kommentare von dem einen oder anderen Leser.

 

 

In dem Buch „Gekittete Herzen“ von Aurelia Velten im Hippomonte-Verlag haben die Figuren mit einem Vertrauensbruch zu kämpfen. Beim Lesen habe ich eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle hingelegt. Ich habe gelacht, geweint, mitgefiebert und manchmal auch alles auf einmal. Ob die beiden ihre Differenzen ausräumen können und es zum Happy-End kommt, muss jeder selbst herausfinden.

Wer kennt sie nicht, die Probleme einer Beziehung? Man lernt sich kennen, verliebt sich, geht zusammen einen Weg, der einige Kurven sowie Höhen und Tiefen hat. Und dann kommt die Liebe aus früheren Tagen um die Ecke und nichts ist mehr so wie es mal war. Was ist mit dem Vertrauen? Kann man dem- bzw. derjenigen noch vertrauen?

Daher ist es nun an der Zeit, dass ich ein wenig aus dem #Berserksnähkästchen plaudere und ihr lernt mich so ein wenig besser kennen.

Ich selbst habe vor einigen Jahren die Erfahrung machen müssen, als ich bitterböse von meinem damaligen Freund mit dessen Exfrau betrogen wurde. Die beiden waren bereits geschieden und die einzige Verbindung war ein gemeinsames Kind, das abwechselnd bei der Mutter und beim Vater war.

Wir waren für einen Kinoabend verabredet gewesen und er sagte mir kurzfristig ab. Erst ein paar Tage später gestand er mir, dass er mich betrogen hatte. Für mich brach eine Welt zusammen. Nichts war mehr, wie noch vor wenigen Minuten, als ich zu ihm ins Auto stieg und zur Begrüßung einen Kuss bekam. Am liebsten wäre ich direkt wieder ausgestiegen, ist leider während der Fahrt eine ganz schlechte Idee. Vor ihm weinen wollte ich auch nicht. Das habe ich erst später, als mich keiner sehen oder hören können.

Mein Vertrauen in das andere Geschlecht war mehr als zerstört, wie man sich vorstellen kann. Jegliche Annäherungsversuche schmetterte ich ab. Erst viele Monate später konnte ich mit dem Bruch umgehen und mich wieder auf jemanden einlassen. Auch wenn ich mit demjenigen heute nicht mehr zusammen bin, so geht es mir gut. Mit jedem Scheitern einer Beziehung erlitt mein Herz eine weitere Schramme, doch keine Kerbe war so tief wie die des Betrugs.

Solche Erfahrungen prägen und so fällt es mir bis heute schwer, Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen. Es bedarf eine große Portion Mut meinerseits, mich Fremden gegenüber zu öffnen. Zu viele Enttäuschungen aus der Vergangenheit lassen mich vorsichtig werden.
Niemand will, dass auf seinen Gefühlen herumgetrampelt wird, doch derjenige, der hinter die Fassade blicken kann, und viel Geduld aufbringt, wird nicht enttäuscht, wenn man ich ihm mein Herz schenke. Wer es hat, darf sich dann auch glücklich schätzen.

Allerdings habe ich mich nie ein zweites Mal auf eine Person eingelassen. Da halte ich es ganz nach der Weisheit »aufgewärmter Kartoffelbrei schmeckt nicht«.

Ich wünsche euch allen eine liebevolle Zukunft mit einem tollen Partner an eurer Seite, der mit euch durch dick und dünn geht. Morgen geht die Parade bei Anja von Amorem namque Librorum weiter. Ich bin gespannt, was sie so aus dem Nähkästchen plaudert.

 

Das Buch ist seit Ende März erhältlich.

Leser kommen sowohl mit einem Kindle als auch mit einem Tolino bei Amazon und  Thalia zum Buch.

Soll es doch ein signiertes Taschenbuch sein, dann geht es hier entlang zum Shop von Hippomonte Publishing e.K.

 

Gastbeitrag Valeska Réon

Vor ein paar Tagen hatte mich Valeska angeschrieben. Nach wenigen Minuten war die Idee für einen Gastbeitrag geboren. Zum einen möchte ich euch Valeska ein wenig vorstellen und zum anderen wird Valeska ausführlich von ihren Träumen berichten, die sich schon erfüllt haben oder demnächst erfüllen werden.

Zunächst stelle ich euch Valeska ein wenig vor, damit ihr wisst, wer sie ist und was sie so den lieben langen Tag anstellt… 😉

 

Name: Valeska Réon

Alter: 54

Bundesland: NRW

Erstes Buch: „Das kleine Grüne“

Aktuelles Buch: „Töte mich – Der dunkle Dreiklang“ (“Bloody Tulips“)

Lieblingsort: Der Strand in Renesse, wo ich aufgewachsen bin.

Lieblingsfarbe: Lila.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich wollte einer Freundin einen „Schönheitsratgeber“ zum Geburtstag schenken, fand aber alles, was es seinerzeit gab, ganz schrecklich langweilig. Also habe ich selber einen geschrieben, den ich dann aus spaß an den UIlstein Verlag geschickt habe – daraus ist dann mein erstes Buch „Das kleine Grüne“ geworden.

Wann ist für dich die beste Tageszeit, um zu schreiben?

Abends, wenn alle anderen schlafen, dann habe ich die meiste Ruhe dazu. Meine beiden vierbeinigen Freunde Brandy und Amaretto schnarchen dann in ihren Körbchen vor sich hin, das ist die beste „Hintergrundmusik“, um mich gut konzentrieren zu können.

Soziale Netzwerke – Fluch oder Segen?

Segen, absolut! Ich habe so viele nette Leute, gerade auf FB, kennengelernt und ganz tolle Kontakte geknüpft.

Messen und Conventions – als Dank für Lesertreue oder eher nur Stress? Was bringt es dir persönlich, Kontakt mit deinen Lesern zu haben?

Meine Lesungen finden eher außerhalb von Messen statt, Conventions kommen bei meinem aktuellen Genre Krimi eher nicht in Frage.
Lesungen in Buchhandlungen oder anderen Locations finde ich immer sehr spannend, weil meine Leser mir dann erzählen können, was sie bei meinem Buch empfunden haben, welche Figur sie am meisten mochten etc. Das finde ich immer ganz wichtig.

Wie gehst du mit negativer Kritik, schlechten Rezensionen um?

Wenn sie berechtigt ist, nehme ich mir das immer sehr zu Herzen und versuche, es beim nächsten Buch besser zu machen. Diese „neumodische Unsitte“, Kollegen schlechte Rezis bei Amazon reinzudrücken, finde ich indes zum K***. Ist mir zum Glück noch nicht passiert, aber ich frage mich dann immer, welches Geistes Kind solche Leute sind und was sie dazu treibt.

 

Nun wisst ihr erstmal wer Valeska ist und wie sie so „tickt“.  Jetzt habt ihr lange genug warten müssen, um zu erfahren, welche Träume wahr geworden sind oder noch wahr werden. Jeder Autor hat Träume, hier ist Valeskas Antwort auf die Frage, welche Träume sie sich noch erfüllen möchte:

„Ich hatte das große Glück, dass mir direkt zwei Träume erfüllt wurden.

Der erste ist die Verfilmung meines Buches „Blumen für ein Chamäleon“, der als „Transmorphosis“ ins Kino kommen wird.

Und mein (vorerst zumindest) letzter großer Traum geht zurzeit in Erfüllung: die Veröffentlichung meines Buches „Töte mich – Der dunkle Dreiklang“.

Auf FB – ich sagte ja, dass ich dort die besten Kontakte knüpfe – lernte ich eine Übersetzerin kennen. Ich bat sie, mir mein Exposé zum Buch ins Englische zu übersetzen. Sie verliebte sich dann so sehr in die Geschichte um die Auftragskillern Karla Bernhardt, dass sie die Übersetzung ihrer Freundin gegeben hat, die in Denver gerade einen Verlag gründet. Und die fand, dass dieser typisch deutsche Regionalkrimi auf Amerikaner „exotisch“ wirkt und megaspannend ist, sodass sie meinem Verlag die Nebenrechte abgekauft hat.

Um diesen „exotischen“ Aspekt noch etwas zu vertiefen, habe ich das Manuskript um einige Informationen über den Handlungsort Dortmund (wo ich ja auch wohne) ergänzt: der künstlich geflutete PHOENIX See, die zum Museum umgebaute Unionbrauerei, der größte Weihnachtsbaum der Welt etc., bei uns ist ja alles im ständigen Wandel.

Ein kleines Problem mussten wir noch lösen: den Spitznamen der Killerin, die von ihren Freunden Karlchen genannt wird, mussten wir abändern, da dies für Amerikaner ein tongue twister ist, und so heißt sie jetzt Karlie.

Da das deutsche Cover dort nicht „funktioniert“, hatte ich mich auf die Suche nach einem neuen Motiv gemacht und fand ein Modefoto aus den 70er Jahren, auf dem zwei Frauen zu sehen sind. Dies stellten wir nach, ergänzten es um einen Strauß weißer Tulpen. Da dies jedoch nach nichts aussah, haben wir ein wenig Filmblut auf die Blüten tropfen lassen – und hatten so dann auch direkt den neuen Buchtitel: Bloody Tulips.

Es erscheint im März als eBook und Print, und wenn alles klappt, werde ich dort auch auf Lesereise gehen, worauf ich mich riesig freue.“

 

Mehr zu Valeska erfährt man auf ihrer Facebookseite oder auf ihrer Homepage.

Aktion #SonnenscheinFürMich…

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Herzlich Willkommen zur Aktion und auf meiner Seite. Ich darf, im Auftrag des Hippomonte Verlag und der Veröffentlichung von „Sonnenschein und Finsternis“ von Aurelia Velten, einen neuen Beitrag zu dieser tollen Aktion erstellen und mit euch teilen. 🙂

Jeder empfindet Sonnenschein und Finsternis anders. Daher habe ich mich den drei Fragen vom Verlag erstellt und möchte nun auch nicht länger um den heißen Brei reden. 😉

 

Tim fürchtet sogar ein paar seiner persönlichen Eigenschaften, weil er sie als gefährlich oder zu finster empfindet. Hast Du auch Seiten an dir, die du weniger magst als andere? #JederHatMackenUndDasIstGutSo

Es gibt sicher, die eine oder andere Seite an mir, die ich nicht mag. Eine davon ist mein kleiner Hang zum Chaos, aber hey; nur ein Genie beherrscht das Chaos ;-). Auf meinem Schreibtisch sieht es hin und wieder ein wenig chaotisch aus, finde mich aber zurecht. Bei einigen Dingen brauche ich aber Ordnung, sonst geht der Schuss nach hinten los. Auch wenn man es mir nicht ansieht, ich bin ein absoluter Sportmuffel geworden. Das war früher ganz anders, aber mit Ende der Schulzeit und Start ins Berufsleben blieb das ziemlich auf der Strecke.

Manches Mal stelle ich mir auch die Frage, was wäre wenn … Das schlimme ist, man sieht es mir direkt an, wenn ich über etwas nachdenke oder mir den Kopf zerbreche. Letztendlich muss ich es so nehmen wie es kommt.

 

Was ist Dein Sonnenschein im Alltag? Wer oder was lässt Dich lächeln, auch wenn Dir mal nicht danach ist?

Maza
Maza

Mein täglicher Sonnenschein, der mich seit fast 7 Jahren begleitet, ist meine Hündin. Sie ist mein ein und alles. Am Anfang hat sie so manche Socke zerfressen, das war nach einigen Wochen zum Glück wieder vorbei. Wenn es möglich ist, nehme ich sie überall mit hin, ansonsten erfreut sie sich großer Beliebtheit in der Tierpension.

Egal wie das Wetter ist, durch sie bin ich gezwungen täglich an die frische Luft zu gehen. Sicher, wenn es stürmt oder regnet ist das nicht sehr lustig.

Es gibt jedoch auch ein paar Menschen, die mich täglich zum Lachen bringen. Ich glaube, diejenigen wissen wer gemeint ist.

 

Gerade Frauen verbringen viel Zeit damit, an sich zu zweifeln. Oben hast Du uns eine kleine Macke an Dir verraten, aber was sind deine Stärken? Was magst du besonders an dir? Nicht schüchtern, sondern stolz sein – heute ist es erlaubt, anzugeben!

Also wenn es erlaubt ist heute stolz zu sein, dann bin ich auf das stolz, was ich bisher erreicht habe. Im Leben ist nicht immer alles schön oder verläuft nach Plan. Es gab mehr als genug Rückschläge in den letzten Jahren bei mir, sei es gesundheitlich, beruflich oder privat. Während dieser dunklen Zeiten habe ich immer wieder einen Weg zurück ins Licht gefunden. Zudem muss ich auch gestehen, dass man aus jedem Rückschlag auch etwas Positives ziehen kann. Dadurch wird man mental gesehen auch stärker.

Wo wir schon bei den Stärken sind, so wird mir nachgesagt, dass ich immer ein Lächeln auf den Lippen hätte, hilfsbereit bin und man mit mir Pferde stehlen könnte.

 

aurelia-veltenSeit dem 11.11.2016 ist der sechste Teil der Boston Berserks erhältlich.

Hier geht es zum E-Book.

Hier geht es zum Taschenbuch (auch signiert möglich).

 

 

 

 

Um einen ersten Eindruck vom Buch zu erhalten, lohnt sich ein Blick in die Buchvorstellung oder auch in die Rezension.

 

Ich danke euch an dieser Stelle, dass ihr den Weg zu diesem Beitrag gefunden habt und kann euch nur empfehlen, diese Reihe zu lesen.

Kritische Töne eines Bloggers

Ich bin noch nicht sehr lange in der Welt der Blogger unterwegs, dennoch möchte ich mit meiner Meinung nicht hinter dem Berg halten. Die Abgründe, die sich in den letzten Wochen und Monaten auftaten, brachten mich dazu, auch mal kritische Töne anzuschlagen. Auch als Blogger hat man direkten Kontakt zu verschiedenen Autoren, in Gruppen bekommt man mit, welcher raue Ton dort mitunter  herrscht. Ich habe diesen Artikel mit Absicht überspitzt verfasst, um jeden Einzelnen zum Nachdenken anzuregen und sich auch vorher zu überlegen, auf was für einen Kampf im großen Ozean er sich einstellen muss. Vielleicht geht damit auch dem einen oder anderen ein Licht auf und denkt über seine Art und Weise nach. Mir war es wichtig, wach zu rütteln und die Folgen offen zu legen. Vor allem sollte wieder mehr miteinander geredet werden, statt den anderen in ein schlechtes Licht zu rücken.

Der Autor Allgemein
Quelle: privat

Da wäre zunächst das Verhältnis unter den Autoren. Die einen lassen vieles über sich ergehen und helfen auch Kollegen und Kolleginnen mit Zuhören und guten Ratschlägen. Geben Tipps zur Recherche oder lesen das Geschriebene quer. Sie bestärken den Kollegen und sehen ihn nicht als Konkurrenz an. Wenn die Chemie stimmt, gehen sie sogar über das Kollegiale hinaus. Teilen in den Netzwerken die Beiträge untereinander und erreichen so eine breite Leserschaft. Treten auch bei Messen auf und organisieren gemeinsam Meet & Greets.
Es gibt Autoren, die bereits ihre Geschichte über einen Verlag veröffentlicht haben. Aber sind sie deswegen etwas Besseres? Nein, sind sie nicht. Es sind auch nur Personen, die morgens ihren Kaffee oder Tee trinken, mittags etwas Warmes essen und sich abends mit der Familie vor dem TV setzen oder sich mit Freunden treffen. Sie bekommen durch ihren Verlag Unterstützung in der Vermarktung, brauchen in der Regel nichts für Leistungen bezahlen, die vor einer Veröffentlichung anfallen, denn das zahlen sie indirekt mit den Tantiemen.
Dann ist da noch die große Masse, die ebenfalls im Becken schwimmt, die sogenannten Selfpublisher. Diese Gattung der Autoren muss bereits vor der Veröffentlichung seines Werkes eine Menge Zeit und auch Geld investieren, bevor überhaupt etwas zurückkommt. Kosten, die in Form eines Lektorats, Korrektorats und zu guter Letzt einer Covergestaltung anfallen. Das können gut und gerne 1.500 Euro und mehr sein. Da sind die Kosten für Lesezeichen & Co. noch nicht eingerechnet. Die sind meistens mal mehr mal weniger, je nach Wahl.

Der Selfpublisher beginnt in den Tagen vor der Veröffentlichung mit ersten Posts auf seiner Autorenseite und in den sozialen Netzwerken. Wenn es gut läuft, hat er sich bereits im Vorfeld ein kleines Netzwerk aus Autorenkollegen, Bloggern und Testlesern aufgebaut. Diese Personen unterstützen und bestärken den Neuling in seinem Vorhaben. Was der Idealfall für jeden Autor wäre. Doch nicht nur ein gesundes Netzwerk ist wichtig, auch die Meinung der breiten Leserschaft ist gefordert.
Die ersten Rezensionen sind meistens positiv, da sie von Bloggern und Testlesern stammen. Erscheint dann die erste negative Meinung, bekommt das Gerüst einen leichten Dämpfer. Mit Glück wird dem Autor aufgezeigt, wo die Schwächen in seinem Buch liegen. Damit kann ein Autor umgehen und in seinem nächsten Buch daran arbeiten. Hinderlich sind jedoch Äußerungen, die lediglich aus »Hat mir nicht gefallen.«, »Ist nicht mein Geschmack.«, »Habe mir etwas anderes vorgestellt.«, bestehen. Damit kann kein Autor arbeiten.

Titelschutz und Cover
Quelle: Pixabay
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Kommen wir nun zum Gezicke oder besser Shitstorm unter den Autoren. Da stellt man als Selfpublisher seinen ersten Post mit der Ankündigung der Neuerscheinung in einem sozialen Netzwerk ein. Die allgemeine Leserschaft ist hocherfreut.
Was aber passiert, wenn jemand sich den Titel hat schützen lassen? Da lohnt sich ein Blick in das deutsche Markenrecht. Ist man sich jedoch unsicher, so hilft die Nachfrage bei einem Juristen. Der Idealfall dabei ist, wenn beide Parteien sich austauschen und nach einer Lösung suchen ohne dabei das Gesicht zu verlieren. Denn für jeden Autor ist die Veröffentlichung eines neuen Buches nervenaufreibend und bringt Gefühle zum Vorschein, die sich binnen Sekunden ändern können.
Wer nun denkt, damit ist alles geklärt, und der Autor kann sich auf die Veröffentlichung konzentrieren, der täuscht.
Auch wenn nun über die Wahl des Titels Klarheit herrscht, kommt es nicht selten vor, dass ein Autor angefeindet wird, weil sich Coverelemente ähneln oder andere meinen, dass sie sich ähneln und sei es nur, dass es sich um eine gleiche Farbe oder gar den Himmel handelt. Darf man dann für das Cover auch keinen Himmel mehr verwenden, da dieser Gottes Eigentum ist? Zudem ist der Autor in seinem Impressum verpflichtet, seine Quellen für Bildmaterial offenzulegen.
Daher Augen auf bei der Titelwahl und der Covergestaltung.

Shitstorm
Quelle: Pixabay
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Ein  Beispiel für die Hetze unter Autoren ist der Aufruf einer Selfpublisherin, dass sie auf der Suche nach einem Praktikanten sei. Teilt im Gesuch auch direkt mit, was die Aufgaben sind und welche Voraussetzungen gewünscht sind. Es ist auch klar zu erkennen, dass es sich um ein bezahltes Praktikum handelt. Da bricht in sämtlichen Portalen ein Shitstorm los, der seinesgleichen sucht. Wie kann sich eine Autorin so etwas anmaßen? Sucht hingegen ein Verlag nach Volontären, die im Grunde nichts anderes sind, wird das so hingenommen und nicht mit dem Finger drauf gezeigt. Warum wird da mit zweierlei Maß gemessen? Ein Selfpublisher ist ein Unternehmer mit einer Gewinnerzielungsabsicht, der auch seine Abgaben hat. Daher ist es das gute Recht, sich Unterstützung mit ins Boot zu holen. So ganz nebenbei ist auch ein Lektor, Korrektor oder Coverdesigner eine Art Angestellter des Selfpublisher, der für seine Arbeit bezahlt werden möchte.

Eine andere Art, die wohl viele aus dem privaten Umfeld kennen dürften, sind die Anfeindungen über einen anderen Kollegen. Da wird sich bei der vermeintlichen Freundin über das Werk eines anderen Autors ausgelassen, ja sogar von Verbrennung oder Versenkung im Fluss ist dabei die Rede. Es wird sogar behauptet, dass dieser absolut kein Talent hätte. Seine Meinung äußern darf man sicher, aber sollte man dabei sehr vorsichtig sein. Das Skandalöse an diesem Beispiel ist, dass dargestellte Autorin nun die beste Freundin der Autorin ist, deren Werk sie vor Wochen noch verbrennen wollte. Da stellt sich mir in dem Moment die Frage, wer hier ein falsches Spiel spielt. Anstatt den Kollegen zu respektieren, wird er erst niedergemacht und dann schleimt man sich bei ihm ein. Ob der Autor Talent hat, entscheidet letztlich die breite Masse der Leser und nicht eine einzelne Person.
An dieser Stelle sollte erwähnt sein, dass die Anonymität des Internets nicht schützt, denn jeder Nutzer ist anhand seiner IP (digitaler Fingerabdruck) identifizierbar. Zudem werden mit solchen Aktionen Existenzen gefährdet. Dabei ist es egal, ob dieser Shitstorm sich gegen einen Einzelnen, Verlag, Blogger, Lektor oder Testleser handelt. Ein Bekannter hat es in einem Netzwerk sehr gut auf den Punkt gebracht, was deren Folgen angeht: »Manche resignieren nur, machen ihren Laden zu, manche gehen psychisch daran kaputt, bei manchen werden dadurch die Familien zerstört, weil es einen auffrisst, wieder andere, nehmen sich das Leben, weil sie diesen Psycho-Dauer-Beschuss nicht aushalten und andere, die ziehen los und greifen die an, die das vom Zaun gebrochen haben und rächen sich.«

Testleser
Quelle: Pixabay
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Was in meinen Augen weitaus schlimmer ist, wenn ein Autor in seinen Reihen einen anderen Autor als Testleser hat. Testleser sind ja mit unter sehr hilfreich, um den Inhalt zu prüfen und grobe Schnitzer in der Rechtschreibung zu beheben. Das soll auch so sein. Der Testleser sollte absolut ehrlich sein, sich ausschließlich zum Text und deren Qualität äußern und nicht die Fähigkeiten des Autors beurteilen. Was aber passiert, wenn dieser Testleser beginnt das Werk zu zerreißen, kann sich so mancher vorstellen. Der Verfasser stellt alles Bisherige infrage und wird total verunsichert. Wem soll er glauben, dem Lektor oder dem Testleser? Im Normalfall steht der Lektor über dem Testleser. Wie gesagt, im Normalfall. Denn der Testleser ist nicht dazu befugt, die Arbeit eines Lektors oder Korrektors zu ersetzen.
Weitaus schlimmer ist dabei, dass der Testleser, der ebenfalls Autor ist, in den Rezensionen seiner eigenen Werke von Lesern mit schlechten Kritiken abgetan wird. Da wirft sich doch mir die Frage auf, ob sich dieser Autor absichtlich als Testleser meldet, um die Werke seiner Mitbewerber madig zu machen und so dessen Leser abzugreifen? Schlimmer noch, auf diese Weise eventuell Gedankengut klauen und in einer abgewandelten Form für sein eigenes Werk, das irgendwann auf den Markt kommt, zu verwenden.

Lektoren und Korrektoren
Quelle: Pixabay
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Wenden wir uns als Nächstes der Gattung Lektoren und Korrektoren zu. Diese sind nach mehreren Überarbeitungen durch den Autor, der größte anfallende Posten auf der Rechnung vor der Veröffentlichung. Im Durchschnitt liegen die Kosten für Lektorat und Korrektorat im vierstelligen Bereich. Ein einheitliches Berechnungsmodell gibt es hierbei nicht. Da dies eine freischaffende Kunst ist, kann sich jeder sein Modell selbst gestalten. Am gängigsten ist dabei die Berechnung nach Normseiten.

Häufig wird der Lektor dabei nicht nur zum Auftragnehmer, sondern, wenn die Basis stimmt, auch zum Retter in der Not. Ist die berufliche Basis geschaffen, kann es auch in die private Richtung gehen und die Lektoren lernen ihren Auftraggeber mit jedem Kontakt besser kennen. Ein guter Lektor und Korrektor hat meist auch ein offenes Ohr für die Nöte und Sorgen des Autors. So können die Lektoren auch manch wirren Gedankengang besser verstehen. Erhält das literarische Werk dann einen Bonus von einem großen Onlinehändler, so stimmt dies auch die am Buch beteiligten Parteien fröhlich.
Es gibt jedoch auch Lektoren, die nach Sichtung der eingereichten Leseprobe sich so weit aus dem Fenster lehnen und nach der Nationalität fragen, nur weil der Autor nicht die exakte Satzstruktur einhält. Sei dies nicht genug wird ihm auch noch Talentfreiheit bescheinigt. Dass eine solche Aussage das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl des Autors schädigt, sollte wohl klar sein. Der Autor beginnt zu zweifeln und fragt sich nun bei jedem Buch, das er herausbringen möchte, ob es gut genug ist. Der Erfolg seiner Verkäufe und die Meinung der Leser sind auch hier ausschlaggebend. Denn daran wird heute ein Autor gemessen.

Blogger
Quelle: Pixabay
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Dann kommen wir als Letztes zur Zunft der Blogger. Manche Leser lassen sich zu der Äußerung hinreißen, dass diese Spezies nur die Bücher und  Goodies in Form von Lesezeichen, Postkarten etc. abgreifen würde. Dem ist jedoch nicht mal ansatzweise so. Ein Blogger ist mehr als nur ein Leser. Er ist Tippgeber, Organisator und natürlich auch Leser.
Nur wieso ist ein Blogger ein Tippgeber? Ganz einfach, er kann durch seine Meinung die Bekanntheit des Autors steigern mit Hilfe seines eigenen Netzwerkes, das er sich über einen langen Zeitraum aufgebaut hat. Zudem bringt es dem Autor Reichweite und neue Leser, mit denen der Autor wiederum Geld verdient, um die Kosten für sein nächstes Buch vorzufinanzieren.
Was aber organisiert ein Blogger? Ein Blogger nimmt an Leserunden teil, die teilweise durch den Autor oder auch von Bloggerkollegen organisiert werden. Auch ein Gewinnspiel will geplant sein. Denn hier hat der Leser die Chance, Bücher, Lesezeichen oder andere Dinge zu gewinnen, die er vorher für solche Zwecke zur Verfügung gestellt bekam. Auch die Organisation einer Blogtour erfordert einiges an Planung. Nur mit der Teilnahme an einer Blogtour ist es nicht getan. Er muss sich auch die Themen dazu überlegen. Die Teilnehmer dieser Touren haben im Vorfeld einiges an Recherche geleistet, damit ein Beitrag erst so wird, wie er am Ende für die Leser online geht.
Viele der Blogger bekommen direkt Anfragen der Autoren, ob diese ihr Werk lesen und rezensieren möchten. Die wenigsten Blogger gehen den umgekehrten Weg.
Was aber passiert, wenn das Buch nicht das hält, was der Klappentext verspricht? Ich gehe dabei den Weg der direkten Kontaktaufnahme, um den Autor auf die Schwächen hinzuweisen und einen Hinweis zu geben, dass sein Buch keine 5 Sterne auf einem Onlineportal erhält und auch die Bewertung auf der Homepage negativ ausfallen wird. Ich habe es selbst erlebt, dass ein Autor mir schrieb, ich solle auf die Rezension verzichten. Doch das ist nicht meine Intention. Auch wenn eine Meinung nicht so ausfällt, wie der Verfasser es wünscht, so ist diese doch eine ehrliche und konstruktive Kritik.

Letzte Worte
Quelle: Pixabay
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Es dauert seine Zeit bis der Autor aus dem großen wirren Ozean sein perfektes Team gefunden hat. Hat er es einmal gefunden, so tauscht er nicht leichtfertig einen Fisch aus, denn es hat sich auch ein gewisses Vertrauen im Laufe der Zusammenarbeit gebildet.

Was ein Autor zum Überleben auf jeden Fall braucht, ist ein starkes Selbstbewusstsein, Durchhaltevermögen, eine starke Familie und Freunde, die ihn auch in schlechten Tagen unterstützen. Mit all diesen Dingen kann er im Haifischbecken überleben ohne dabei die Ellenbogen ausfahren zu müssen. Begegnet euch mit Respekt, denn ein jeder will respektiert und akzeptiert werden.