Gastbeitrag Valeska Réon

Vor ein paar Tagen hatte mich Valeska angeschrieben. Nach wenigen Minuten war die Idee für einen Gastbeitrag geboren. Zum einen möchte ich euch Valeska ein wenig vorstellen und zum anderen wird Valeska ausführlich von ihren Träumen berichten, die sich schon erfüllt haben oder demnächst erfüllen werden.

Zunächst stelle ich euch Valeska ein wenig vor, damit ihr wisst, wer sie ist und was sie so den lieben langen Tag anstellt… 😉

 

Name: Valeska Réon

Alter: 54

Bundesland: NRW

Erstes Buch: „Das kleine Grüne“

Aktuelles Buch: „Töte mich – Der dunkle Dreiklang“ (“Bloody Tulips“)

Lieblingsort: Der Strand in Renesse, wo ich aufgewachsen bin.

Lieblingsfarbe: Lila.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich wollte einer Freundin einen „Schönheitsratgeber“ zum Geburtstag schenken, fand aber alles, was es seinerzeit gab, ganz schrecklich langweilig. Also habe ich selber einen geschrieben, den ich dann aus spaß an den UIlstein Verlag geschickt habe – daraus ist dann mein erstes Buch „Das kleine Grüne“ geworden.

Wann ist für dich die beste Tageszeit, um zu schreiben?

Abends, wenn alle anderen schlafen, dann habe ich die meiste Ruhe dazu. Meine beiden vierbeinigen Freunde Brandy und Amaretto schnarchen dann in ihren Körbchen vor sich hin, das ist die beste „Hintergrundmusik“, um mich gut konzentrieren zu können.

Soziale Netzwerke – Fluch oder Segen?

Segen, absolut! Ich habe so viele nette Leute, gerade auf FB, kennengelernt und ganz tolle Kontakte geknüpft.

Messen und Conventions – als Dank für Lesertreue oder eher nur Stress? Was bringt es dir persönlich, Kontakt mit deinen Lesern zu haben?

Meine Lesungen finden eher außerhalb von Messen statt, Conventions kommen bei meinem aktuellen Genre Krimi eher nicht in Frage.
Lesungen in Buchhandlungen oder anderen Locations finde ich immer sehr spannend, weil meine Leser mir dann erzählen können, was sie bei meinem Buch empfunden haben, welche Figur sie am meisten mochten etc. Das finde ich immer ganz wichtig.

Wie gehst du mit negativer Kritik, schlechten Rezensionen um?

Wenn sie berechtigt ist, nehme ich mir das immer sehr zu Herzen und versuche, es beim nächsten Buch besser zu machen. Diese „neumodische Unsitte“, Kollegen schlechte Rezis bei Amazon reinzudrücken, finde ich indes zum K***. Ist mir zum Glück noch nicht passiert, aber ich frage mich dann immer, welches Geistes Kind solche Leute sind und was sie dazu treibt.

 

Nun wisst ihr erstmal wer Valeska ist und wie sie so „tickt“.  Jetzt habt ihr lange genug warten müssen, um zu erfahren, welche Träume wahr geworden sind oder noch wahr werden. Jeder Autor hat Träume, hier ist Valeskas Antwort auf die Frage, welche Träume sie sich noch erfüllen möchte:

„Ich hatte das große Glück, dass mir direkt zwei Träume erfüllt wurden.

Der erste ist die Verfilmung meines Buches „Blumen für ein Chamäleon“, der als „Transmorphosis“ ins Kino kommen wird.

Und mein (vorerst zumindest) letzter großer Traum geht zurzeit in Erfüllung: die Veröffentlichung meines Buches „Töte mich – Der dunkle Dreiklang“.

Auf FB – ich sagte ja, dass ich dort die besten Kontakte knüpfe – lernte ich eine Übersetzerin kennen. Ich bat sie, mir mein Exposé zum Buch ins Englische zu übersetzen. Sie verliebte sich dann so sehr in die Geschichte um die Auftragskillern Karla Bernhardt, dass sie die Übersetzung ihrer Freundin gegeben hat, die in Denver gerade einen Verlag gründet. Und die fand, dass dieser typisch deutsche Regionalkrimi auf Amerikaner „exotisch“ wirkt und megaspannend ist, sodass sie meinem Verlag die Nebenrechte abgekauft hat.

Um diesen „exotischen“ Aspekt noch etwas zu vertiefen, habe ich das Manuskript um einige Informationen über den Handlungsort Dortmund (wo ich ja auch wohne) ergänzt: der künstlich geflutete PHOENIX See, die zum Museum umgebaute Unionbrauerei, der größte Weihnachtsbaum der Welt etc., bei uns ist ja alles im ständigen Wandel.

Ein kleines Problem mussten wir noch lösen: den Spitznamen der Killerin, die von ihren Freunden Karlchen genannt wird, mussten wir abändern, da dies für Amerikaner ein tongue twister ist, und so heißt sie jetzt Karlie.

Da das deutsche Cover dort nicht „funktioniert“, hatte ich mich auf die Suche nach einem neuen Motiv gemacht und fand ein Modefoto aus den 70er Jahren, auf dem zwei Frauen zu sehen sind. Dies stellten wir nach, ergänzten es um einen Strauß weißer Tulpen. Da dies jedoch nach nichts aussah, haben wir ein wenig Filmblut auf die Blüten tropfen lassen – und hatten so dann auch direkt den neuen Buchtitel: Bloody Tulips.

Es erscheint im März als eBook und Print, und wenn alles klappt, werde ich dort auch auf Lesereise gehen, worauf ich mich riesig freue.“

 

Mehr zu Valeska erfährt man auf ihrer Facebookseite oder auf ihrer Homepage.


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