Leipziger Buchmesse 2017

Auch in diesem Jahr hieß es wieder: „Leipzig, ich komme“.  Die Planungen zur diesjährigen Messe begannen bereits im September letzten Jahres. Wie immer musste als erstes für eine Unterkunft gesorgt werden. Bereits im letzten Jahr kam ich schon in den Genuss eines sehr guten Hotels und so sollte es auch in diesem Jahr sein. Doch damit waren die Vorbereitungen noch nicht abgeschlossen. Immerhin hab ich ja noch einen vierbeinigen Mitbewohner. Also auch für diese Dame das Quartier gebucht.

Endlich war der Tag der Messe da. Die Fahrt verlief staufrei. Auch Petrus hatte ein Einsehen und bescherte uns einen strahlend blauen Himmel und ganz viel Sonne. Nur an den Temperaturen musste noch gearbeitet werden. Da ich meine Akkreditierung bereits hatte und im Schreiben auch ein Parkplatz angegeben wurde, steuerte ich diesen an. Allerdings war dieser bereits voll und so musste ich den Besucherparkplatz nutzen.

Endlich konnte die Messe auch für mich starten. Taschenkontrolle war auch sehr schnell erledigt. Frau hat ja nicht viel mit *schmunzel*. Am Drehkreuz kam dann die Ernüchterung als auf dem Display stand: „Ticket ungültig“. Das war mir noch nie passiert. Der freundliche Herr verwies mich an die Pressestelle. Dort angerufen und erfahren, dass das Ticket manuell akkreditiert werden muss. Wie sollte es anders sein, ich musste hin. Wäre ja nicht so schlimm gewesen, wenn sie nicht am anderen Ende des Messegeländes gelegen hätte *grummel*. Tröstlich war, dass es nicht nur mir so ging. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich mich dann endlich ins Getümmel stürzen.

Mein Ziel war wie in jedem Jahr die Halle 5. Dort traf ich dann auf bekannte Gesichter, die für ihre Gäste immer mal einen Kaffee und Nervennahrung haben. Die Freude war riesig. Auch hielt man Ausschau nach meinen Begleitern, doch dieses Jahr war ich ohne Familie Fritz da. Bei Skoutz und Latos traf ich nicht nur auf Sky Landis oder Elena MacKenzie, auch Valeska Réon war da, die vor einigen Wochen einen Gastauftritt auf meinem Blog hatte.

 

Einmal um die Ecke treten und schon stand ich bei den Mädels vom Booklover Verlag. Es war eine ganz lustige Mädelsrunde mit Any Swan, Freya Miles und Nicole König. Wir haben viel gelacht, gescherzt und sind uns natürlich auch in die Arme gefallen. Auch ein Geburtstagskind verirrte sich an den Stand und so sang die gesamte Runde „Happy Birthday“. Es war klasse.

 

 

 

Aber den ganzen Tag in den Hallen zu verbringen wäre Verschwendung gewesen. Daher zog es mich immer wieder nach draußen in die Sonne. Auch hier traf man auf bekannte Gesichter, die ich im Laufe der Jahre kennen und lieben gelernt habe. Stellvertretend für alle seht ihr hier Mareike Dexler von „Bookswelt of Love„.

Wieder in der Halle schaute ich nochmals bei Latos vorbei, wo ich auf Anya Omah und Kimmy Reeve traf. Die Mädels waren richtig gut drauf. Es durfte wieder herzhaft gelacht und gefrotzelt werden.

 

 

Beim Durchstreifen der unterschiedlichen Gänge entdeckte ich noch ein weiteres bekanntes Gesicht: Tabea S. Mainberg. Ich habe mich riesig gefreut, sie wieder zu sehen. Im letzten Jahr gab es aus unterschiedlichen Gründen kein Treffen. In Leipzig hatte die Autorin der „Tiefseeperle“ sogar einen eigenen Stand.

Dann wurde es aber so langsam Zeit, sich auf den Weg zum Stand der Lieblingsautoren zu machen. Das Glücksrad und damit auch das Bloggertreffen warteten. Mal sehen, wie viele Bücher mir das Rad in diesem Jahr schenkt. Einen Schubs und dann stand da eine 2. Doch es waren nicht nur Bücher in dem wunderschönen Stoffbeutel, sondern auch noch ganz viele andere tolle Sachen.

Ein Blick auf die Uhr verriet, dass es langsam Zeit wurde, ins Hotel zu fahren. Auch würden sich die Messetore bald schließen. Eigentlich dauert es nur einige Fahrminuten bis zum gebuchten Hotel. Wie gesagt, eigentlich. Es kam wie es kommen musste, ich stand im Stau. Da nicht abzusehen war, wie lange es noch dauern würde, gab ich im Hotel Bescheid.

Nach einer kurzen Parkplatzsuche, ging ich die wenigen Meter zum Hotel. Die Dame an der Rezeption war sehr freundlich und gab mir die Karte für mein Zimmer im 18. Stock. Die Etage dürfte mir einen tollen Ausblick bescheren. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Fahrstuhl war es dann endlich soweit. Karte an die Tür, warten bis es ein Klick gab und auf ging die Tür.

Ich wurde nicht enttäuscht. Von meinem Zimmer aus konnte ich den Zoo erkennen. Allerdings nahmen meine Sinne auch noch etwas anderes wahr. Ein stetiges Poltern, das mal mehr und mal weniger da war. Mein Zimmer grenzte direkt an den Fahrstuhl an und ich ahnte für meine Nachruhe schon Böses, das sich später auch bewahrheiten sollte.

Für den Abend hatte ich mich noch mit der Österreicherin Tina Eugen verabredet, die zusammen mit ihrem Mann den weiten Weg auf sich genommen hat. Bei einem leckeren Cocktail wollten wir den Abend ausklingen lassen. Wir wurden nicht enttäuscht. Der servierte Mojito war einfach nur lecker. Auch die anderen Getränke waren von einer sehr guten Qualität.

 

Mitten in anregenden Gesprächen vertieft, fuhr ein Fahrzeug eines regionalen Fernsehsenders vor. Mehrere Personen stiegen aus und steuerten auf den Eingang des Hotels zu.  Unsere Plätze waren so günstig, dass wir genau beobachten konnten, wer gerade einchecken wollte. Wir trauten unseren Augen kaum, als wir die neuen Gäste erkannten: Hugo Egon Balder, bekannt aus verschiedenen Shows wie „Alles Nichts Oder“, „Genial daneben“ oder auch „Tutti Frutti“, stand an der Rezeption. Direkt vor ihm lief Jeanette Biedermann, die früher bei der Dailysoap „GZSZ“ mitspielte und dann ins Musikgeschäft wechselte, würde ebenfalls hier einchecken. Wir sahen uns an und beschlossen, es zu wagen. Gemeinsam liefen wir auf die beiden zu und fragten sie höflich nach einem Foto.

 

Glücklich und völlig erschöpft von einem langen und anstrengenden Messefreitag verabschiedeten wir uns voneinander. Tina und ihr Mann hatten sich schon auf aufregende Tage auf der Messe gefreut. Leider konnte ich nur einen Tag die Messe besuchen. Am folgenden Tag ging es nach Berlin, um dort mit meinen Kolleginnen zu feiern. Dazu erzähle ich euch vielleicht später ein wenig mehr.


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