„Liza“

Zunächst möchte ich mich beim Booklounge Verlag und Caro Line für das Rezi-Exemplar und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Klappentext

»Herr Schuster«, begann er. »Die Auswertung des MRTs ergab, dass Sie in Ihrer Hüfte einen Tumor haben … Es besteht der Verdacht auf Knochenkrebs.«

Diese Schreckensdiagnose verändert das Leben der schwangeren Liza schlagartig. Täglich muss sie mit ansehen, wie sich der Zustand ihres Mannes verschlechtert und er letztlich den Kampf gegen den Krebs verliert. In ihrer tiefen Trauer macht sie eine Entdeckung, die sie nicht nur in Gefahr bringt, sondern auch über die Landesgrenze hinaus.

Wie soll man weiterleben, nachdem der geliebte Ehemann aus dem Leben gerissen wird? Was, wenn sich herausstellt, dass man ihn eigentlich gar nicht kannte? Und welche Rolle nimmt der Psychologe ein?

Eine dramatische Geschichte für Frauen und Männer, die in der heutigen Zeit nicht alltagsfremd ist.

Wichtige Info: Drama mit Happy End

Cover

Ich finde das Cover sehr gelungen. Die Farben sind sehr gut auf einander abgestimmt. Als Erstes springt einem das Farbenspiel von Rot in allen Facetten ins Auge. Auf dem 2. Blick erkennt man, dass es sich hierbei um getrocknete Blüten handelt, die in den Händen einer Frauenhand lagern.

Inhalt

Liza ist eine junge Frau, die glücklicher nicht sein könnte. Täglich erfährt sie die unendliche Liebe ihres Mannes Jens. Zusammen sind sie Eltern einer kleinen Tochter. Das Geschwisterchen ist bereits auf dem Weg, als eine schlechte Nachricht das glückliche Paar ereilt. Niemand hatte damit gerechnet, dass die Liebes des Lebens an Krebs erkranken könnte. Liza wacht Tag und Nacht am Sterbebett, will jede Regung und so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen. Kurz bevor Jens’ Herz aufhört zu schlagen, erblickt ihr gemeinsamer Sohn das Licht der Welt. Doch selbst das freudige Ereignis wird zur Nebensache.
Mit Jens’ Tod sinkt Liza in eine tiefe Trauer. All ihre Freunde stößt sie von sich. Sie kann die wehleidigen Blicke nicht ertragen, auch das Getuschel Fremder geht ihr gehörig gegen den Strich. Liza will keinen sehen und niemanden hören, bis ihre beiden engsten Freunde den Psychologen Theo um Hilfe bitten. Er ist die einzige Person, die es schaffst, zu ihr durchzudringen.
Liza ahnt nicht, was Jens ihr hinterlassen hat. Wie soll sie das alles nur jemals schaffen? Wird Liza je wieder zurück ins Leben finden?

Fazit

Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte hatte mich einfach nicht mehr losgelassen und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Liza weitergeht.
Das Thema Krebs und die anschließende Trauerbewältigung sind sehr gut dargestellt und beschrieben wurden.
Liza ist sehr authentisch. Als Leser kann man jede Gefühlsregung nachempfinden, sogar die tiefe Trauer und Hilflosigkeit treiben einem Tränen in die Augen.
Anhand der Beschreibungen merkt man, dass die Autorin aus der Region stammt. Es sind nur wenige Details, die einen Hinweis darauf geben.
Da die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben ist, können die unterschiedlichen Handlungen und Denkweisen sehr gut nachempfunden werden. Der flüssige Schreibstil fesselt zudem den Leser.

Caro Line ist mir schon einige Male über den Weg gelaufen. Erst vor wenigen Wochen drehte sich ein ganzer Tag um die sympathische Autorin. Daher hatte ich im Vorfeld schon das Vergnügen, einige Zeilen von ihr zu lesen.

Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung.

 

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