„Schmetterlinge tanzen nicht für Millionäre“

Zunächst möchte ich mich bei Kerry für das Rezi-Exemplar und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Klappentext

Lilly hat einen Plan. Einen Plan für ihr Leben.
Sie ist aus einer Kleinstadt nach Hamburg gezogen, um sich dort einen Millionär zu angeln. So oft wie möglich besucht sie Events der High Society – denn wo sonst hat sie die Möglichkeit, ihr Ziel zu erreichen?
Eines Tages lernt sie Felix kennen, der sie aus einer prekären Situation rettet. Doch mehr als Freundschaft will Lilly nicht zulassen – schließlich hat sie ihren Plan und als Polizist passt Felix nicht in ihre rosige Zukunft. Schnell muss Lilly jedoch feststellen, dass sich nicht alles im Leben planen lässt – erst recht nicht die eigenen Gefühle.

Cover

Ich finde das Cover gelungen. Es lässt nichts auf den Inhalt schließen und macht dadurch neugierig. Auch die Farbcombination aus Grau und Weiß harmonieren sehr gut. Lediglich das verspielte Geschnörkel im unteren Bereich ist ein wenig zu viel für meinen Geschmack.

Inhalt

Liliane ist von einem kleinen Dorf nahe Hamburg vor einiger Zeit nach Hamburg gezogen. Sie arbeitet als Assistentin in einer Bank und dank ihres Chefs darf sie regelmäßig zu Veranstaltungen der Schönen und Reichen Hamburgs gehen. Seit ihr Vater einen schweren Herzinfarkt erlitt, ist in Lily der Plan gereift, alles zu tun, damit ihre Eltern sich eine Vollzeitpflegekraft leisten können.
Bei einer Vernissage des berühmten Mark Germot lernt sie den Künstler kennen und ist nach einer heißen Nacht hin und weg. Sie glaubt, all ihre Wünsche sind erfüllt, doch sie wird bitter enttäuscht. Als könnte der Tag nicht schlimmer werden, wird zu allem Überfluss auch noch ihr geliebtes Auto gestohlen. Völlig niedergeschlagen verlässt sie die Polizeistation. Es gibt nicht viel Hoffnung, dass man ihr Auto finden wird.
In Tränen aufgelöst sitzt sie vor der Polizeistation, als sie von einem jungen Mann angesprochen wird. Doch kann sie sein Angebot annehmen? Was hat es mit den Schmetterlingen auf sich?

Fazit

Ich durfte das Buch bereits vor Erscheinen lesen und fand es sehr gefühlvoll und nah an der Realität.

Das Buch ist aus der Sichtweise von Lily in der Ich-Form geschrieben. So kann der Leser ihr Handeln und Fühlen sehr gut nachvollziehen.
Bei mancher Situation könnte man meinen, Kerry hätte es selbst oder jemand aus ihrem Umfeld erlebt. Für einen jungen Menschen ist es schwer, seine eigenen Ansprüche hinten an zu stellen zum Wohle der Familie. Der Leser kann sich in diese Empfindungen hineinversetzen.
Doch es geht nicht nur um Geld und Familie in dem Buch. Es geht um so viel mehr, was nicht mit Geld zu bezahlen ist: Liebe, Freundschaft, Hoffnung.

Ich liebe die Geschichten von Kerry. Sie sind immer sehr gefühlvoll geschrieben, mit einem Hauch Erotik und sie bringen den Lesern ein Stück Hamburg und Sylt ins Wohnzimmer.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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